Siemens-Chef Joe Kaeser weist Donald Trump in die Schranken — Twitter

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Siemens-Chef Joe Kaeser hat den amerikanischen Präsidenten auf Twitter scharf attackiert.

Während in den USA Wirtschaftsführer bereits häufiger klar gegen Trumps rassistische Rhetorik Stellung bezogen haben, sind derartig deutliche politische Äußerungen für deutsche Manager eher ungewöhnlich. Etwa gegen die AfD.

Am Samstagvormittag äußerte sich der 62-Jährige zu US-Präsident Donald Trump, den er als "Gesicht von Rassismus und Ausgrenzung" bezeichnete. Er empfahl ihnen, in ihre vermeintlichen Herkunftsländer zurückzugehen - unter dem Jubel seiner Anhänger.

Vergangenes Jahr erntet der Siemens-Boss heftige Kritik, weil er Trump bei einem Abendessen in Davos lobt und ihm neue Jobs in den USA verspricht. Er twitterte dazu eine scharfe Kritik an die Adresse des Präsidenten. Aber es bedrücke ihn, dass das wichtigste politische Amt der Welt "das Gesicht von Rassismus und Ausgrenzung" werde. "Ich habe viele Jahre in USA gelebt und Freiheit, Toleranz und Offenheit erfahren, wie nie zuvor". Die vier Politikerinnen sind indes alle US-Bürgerinnen: Alexandria Ocasio-Cortez ist puerto-ricanischer Abstammung, geboren in New York; Rashida Tlaib ist Tochter palästinensischer Einwanderer, geboren in Detroit; Ayanna Pressley ist Afroamerikanerin, geboren in Chicago.

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