Audio-Offensive: Apple will eigene Podcasts produzieren

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Hatte Apple im Grunde mit iTunes den Grundstein für das Podcast-Ökosystem gelegt, so spielt sich heute das Geschehen auf vielen Plattformen ab.

Damit reagiert man auf den Mitbewerber Spotify, der mit Podcasts sehr erfolgreich fährt. Konkurrenten wie Spotify und Audible arbeiten aktuell daran, ihre Plattformen auszubauen. Nun will auch Apple potentielle Kunden mit Exklusiv-Produktionen von dem eigenen Angebot überzeugen.

Apple und Podcasts sind seit jeher eng miteinander verknüpft, bietet Apple doch auch das größte Podcasts-Verzeichnis an. Wie sich die Sache also weiter entwickelt, wird sich wohl erst zeigen müssen. Jetzt kursieren zudem Berichte, Apple habe ziemlich weitreichende Pläne und wolle sogar exklusive Podcasts vertreiben.

Apple ist zuletzt verstärkt auf der Suche nach exklusiven Inhalten.

Apples Podcasts-App sei noch immer für die meisten Menschen mit iOS weltweit das Mittel der Wahl wenn es um eine App zum Abspielen eben solcher Formate ginge, so Bloomberg. Den Angaben zufolge will Apple jene Podcasts finanzieren und damit hohe Qualität gewährleisten.

Apple Führungskräfte sollen sich mit Medienunternehmen in Verbindung gesetzt haben.

Der Schritt käme insofern nicht völlig überraschend, als dass auch Spotify den Markt längst erkannt hat. Auch eigenproduzierte Audio-Inhalte sollen künftig angeboten werden. Brancheninsider wundern sich seit längerem, dass Apple seine Marktmacht bei Podcasts nicht nutzt, um etwa Apple Music zu stärken.

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