Wie sich Elon Musk in unser Gehirn hacken will

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In einer Zeit vor Tesla flüchtete sich Elon Musk gerne in die Phantasiewelten der Science-Fiction-Autoren. Und doch könnte er das alles jetzt noch einmal in den Schatten stellen.

Neuralink, das versteckte Unternehmen, das Elon Musk finanziert, um Computer-Gehirn-Schnittstellen zu entwickeln. Das hat sich nun geändert.

Wenn es nach ihm ginge, würde das menschliche Gehirn schon bald "wireless" mit dem Handy verbunden. "Das mag seltsam klingen, aber letztlich erreichen wir die Symbiose mit Künstlicher Intelligenz", sagte Musk. Wobei noch nicht erwiesen ist, dass so etwas wirklich funktionieren könnte. Gegenüber Bloomberg erläuterte Neuralink, dass man an einem Implantat arbeite, das in den Schädel von Menschen eingesetzt wird, um Gehirnaktivitäten auszulesen. Sie wird ihr erstes öffentliches Update auf einer Veranstaltung präsentieren, die über das Internet übertragen wird. Der Chip besitze 1000 Mal mehr Elektroden als die Brain-Interface-Chips, die derzeit zur Parkinson-Behandlung zum Einsatz kommen.

Die Fäden sollen per Operationsroboter minimalinvasiv implantiert werden.

Ein hinter dem Ohr anzubringender Transmitter soll die Daten dann an Geräte wie zum Beispiel Smartphones weiterleiten. Neuralink hat bei der zuständigen amerikanischen Regierungsbehörde daher einen Antrag eingereicht, die Tests auf menschliche Probanden auszuweiten und hofft dies schon 2020 aktiv zu tun.

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