Smartphones sind die beliebteste Spieleplattform *bye bye Konsole

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Während der Rechenknecht bis 2017 lange Zeit die beliebteste Spiele-Plattform in Deutschland war, steht der PC mit 13,4 Millionen Gamern derzeit auf dem dritten Platz der Rangliste der meistgenutzten Spiele-Plattformen in Deutschland. Demnach spielen hierzulande insgesamt 18,6 Millionen Menschen auf Computer-Handys, 400 000 mehr als noch im vergangenen Jahr.

Konsolen von Sony, Microsoft und Nintendo liegen mit 16,7 Millionen Spielern zwar dahinter, verzeichnen aber zumindest ein stärkeres Wachstum als Smartphones: 2018 sind 700.000 neue Konsolen-Anwender hinzugekommen.

Wenn die Menschen in Deutschland spielen, dann am liebsten auf ihrem Smartphone. Im vergangenen Jahr zählte die Anhängerschaft des Tablet-Gamings noch 600.000 Menschen mehr.

Die Entwicklung der Spielerzahlen auf den einzelnen Plattformen zeigt sich auch bei der Marktentwicklung: Der Umsatz mit Games auf Smartphones und Tablets hat andere Plattformen überholt.

"Ob Jung oder Alt, Frau oder Mann: Das Smartphone hat sich innerhalb weniger Jahre zur beliebtesten Spiele-Plattform der Deutschen entwickelt", sagt game-Geschäftsführer Felix Falk. Mit den App -Verkäufen und In-App-Käufen konnte 2018 ein Umsatz von rund 1,5 Milliarden Euro gemacht werden. Etwa 1,3 Milliarden Euro betrug der Umsatz mit Games, In-Game-Käufen, Abonnements und Online-Diensten auf Spielekonsolen. Die Studie basiert auf Daten des Marktforschungsunternehmens GfK. Die PC-Gaming-Sparte verlor 2018 demnach fast vier Millionen Nutzer.

Mit insgesamt rund 4,4 Milliarden Euro Umsatz ist die deutsche Gaming-Branche im Vorjahr deutlich gewachsen. Verglichen mit 2017 gab es eine Steigerung um 9 Prozent. Größter Treiber waren demnach Gebühren für Online-Dienste (353 Mio Euro, plus 97 Prozent) sowie In-Game-Käufe (1,9 Mrd Euro, plus 28 Prozent). Wir sind zentraler Ansprechpartner für Medien, Politik und Gesellschaft und beantworten Fragen etwa zur Marktentwicklung, Spielekultur und Medienkompetenz.

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