Die autonome Zukunft lässt noch auf sich warten: VW-Ford-Kooperation

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So ist ja bereits die Zusammenarbeit von Daimler und BMW bei Mobilitäts-Services bekannt und hat zuletzt zur Umbenennung der Marke mytaxi geführt. Dazu beteiligt sich Volkswagen an Argo AI. Über entsprechende Berichte hatte Cleanthinking bereits im Februar berichtet. Wie genau die Kooperation ausgestaltet wird, haben die beiden Unternehmen jetzt bekanntgegeben. Volkswagen hat nach eigenen Angaben seit 2016 umgerechnet rund 7 Mrd. Die Hersteller wollen das SDS des US-Softwarspezialisten in eigenen Fahrzeugen unabhängig voneinander nutzen, um die jeweiligen Mobilitätsdienste der beiden Unternehmen auszubauen. Im Gegenzug erhält man einen Anteil von 43 Prozent, Ford wird ebenfalls 43 Prozent an Argo AI halten. Volkswagen baut damit seine Zusammenarbeit mit Ford aus. Durch das Engagement bei Argo AI kann man zu vernünftigen Kosten im Bereich autonomes Fahren agieren, da die Gesellschaft.

Das System soll vollautomatisiertes Fahren nach SAE Level 4 ermöglichen und insbesondere Ridesharing und Lieferdiensten in Innenstädten neue Möglichkeiten durch vollautomatisierte Fahrzeuge eröffnen, skizzieren die Anbieter weiter. Eine zentrale Vereinbarung betrifft die Nutzung des sogenannten Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB) von Volkswagen durch den US-amerikanischen Autobauer. Innerhalb von sechs Jahren will Ford in Europa 600.000 Stück davon verkaufen. Die Wolfsburger wollen den MEB zum Industriestandard machen. Darüber hinaus prüft Ford, ein zweites Modell auf MEB-Basis für den europäischen Markt anzubieten. Dies schließt Nutzfahrzeuge, atraktive Crossovers und importierte Ikonen wie den Mustang und Explorer ein. VW hatte sieben Milliarden US-Dollar in den MEB investiert, Ford steckt inklusive des MEB-Invests weltweit 11,5 Milliarden Dollar in die Elektrifizierung seiner Palette, die derzeit nur aus vereinzelten Hybrid-Modellen besteht. Allein im kommenden Jahrzehnt sollen mehr als 15 Millionen Neufahrzeuge aus dem Konzern auf dem MEB basieren.

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