PC-Markt spürt leichten Aufwind: Windows 10 sorgt für PC-Nachfrage

Einstellen Kommentar Drucken

Laut Marktforschungsunternehmen Gartner hat der PC-Bereich im zweiten Quartal 2019 in Sachen Verkaufszahlen weltweit um 1,5 Prozent zugelegt. Im zweiten Quartal 2019 lieferten die Hersteller laut dem Marktforscher rund 64,86 Millionen Geräte aus. Nachdem das zweite Quartal in EMEA zwei Mal rückläufig war, sind nun auch Europa, der Nahe Osten und Afrika wieder im Aufwind. "Das weltweite Wachstum bei den PC-Auslieferungen wurde im zweiten Quartal 2019 vor allem durch die steigende Nachfrage durch Windows 10-Aktualisierungen im Geschäftskundenmarkt vorangetrieben". Der Grund für den Aufwärtstrend sei demnach der Bedarf an neuen PCs für den anstehenden Wechsel auf Windows 10. Die USA sollen in Q2/2019 auf dem PC-Markt 0,4 Prozent verloren haben, in Asien 1 und in Lateinamerika 3,9 Prozent.

In der Gesamtbetrachtung wächst der PC-Markt. Das könne sich aber bald ändern: "Die meisten Laptops und Tablets werden derzeit in China hergestellt, und der Verkauf dieser Geräte in den USA könnte mit erheblichen Preiserhöhungen verbunden sein, wenn die Strafzölle eingeführt werden und die Anbieter keine schnellen Massnahmen ergreifen, um zu reagieren", sagte Mikako Kitagawa, Senior Principal Analyst bei Gartner.

Lichtblick bleibt der europäische Markt, hier gab es ein Plus von 1,7 Prozent. Die Zahlen kommen durch eine andere Zählweise zustande, wie das IT-Portal Ars Technica schreibt. IDC bewertet die Geräte komplett gegensätzlich - zählt Chromebooks also als PCs und Surface-Geräte nicht.

Der Engpass bei der Auslieferung von Intel-Prozessoren ist Gartner und IDC zufolge nicht mehr so ausgeprägt, sodass auch davon Wachstumsimpulse ausgegangen seien. Das grösste Wachstum legte Lenovo an den Tag. Dagegen sorgte die Nachfrage nach Business-PCs in Japan für ein starkes Wachstum. Windows 10 ist seit 2015 verfügbar.

Comments