Trump spricht von "erfolgreichen" Razzien gegen Migranten - Politik

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Weitere Festnahmen sollten jedoch im Verlauf der kommenden Tage erfolgen, schrieb die Zeitung unter Berufung auf die Behörden.

Am Ende konnten nicht registrierte Migranten in den USA am Sonntag aufatmen: US-Präsident Donald Trump hatte für diesen Sonntag Großrazzien gegen illegale Einwanderer mit anschließenden Abschiebungen angekündigt, in mindestens zehn Großstädten waren Durchsuchungen der Einwanderungsbehörde ICE erwartet worden, von mindestens 2000 Familien als Ziel der Razzien war die Rede gewesen.

Zahlreiche Menschen fürchteten aber trotzdem, zur Zielscheibe zu werden. Festnahmen und Abschiebungen illegaler Migranten gehörten zum Alltag der Polizeibehörde ICE, so Cuccinelli.

In den Vereinigten Staaten leben Schätzungen zufolge rund elf Millionen Menschen ohne Aufenthaltspapiere.

In vielen Städten gab es am Freitag und Samstag Demonstrationen gegen die geplanten Abschiebungen. Auch Bürgermeister mehrerer US-Großstädte äußerten sich kritisch über Trumps Ankündigung. Die zum Tatort gerufenen Polizisten erschossen den Angreifer, der als Willem Van Spronsen identifiziert wurde.

Van Spronsen war im vergangenen Jahr wegen Widerstands gegen einen Polizeibeamten bei Protesten vor demselben Arrestzentrum verurteilt worden. Berichte über Überbelegung und die Internierung minderjähriger unbegleiteter Migranten in der Einrichtung wies die Firma vehement zurück.

Tausende nicht registrierter Migranten bangen um ihr Leben in den USA.

US-Präsident Donald Trump hat eine Massenausweisung illegal eingereister Einwanderer angekündigt. Insbesondere an der Grenze zu Mexiko versucht er, die Zahl illegaler Einreisen durch eine strikte Abschottung zu senken.

Die US-Regierung hält sich bei den für Sonntag angekündigten, grossangelegten Razzien gegen Menschen ohne Aufenthaltserlaubnis bedeckt.

Er behauptete, es seien viele Menschen festgenommen worden, die Öffentlichkeit habe es nur nicht mitbekommen.

"Das macht es nicht leichter für uns Bürgermeister, die Ruhe und den Frieden für die Menschen in unserer Stadt zu bewahren", betonte Suarez.

Hinzu kommt die Befürchtung, dass die bevorstehenden Festnahmen für eine noch dramatischere Situation in den überbelegten US-Auffanglagern sorgen könnten. Menschenrechtsorganisationen und Politiker, die die Zentren besuchten, hatten von katastrophalen Zuständen berichtet. Viele Migranten kommen aus Mittelamerika, sie fliehen vor Armut und Gewalt in Ländern wie El Salvador oder Honduras.

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