Pink verteidigt vorsorglich dieses Foto aus Berlin

Einstellen Kommentar Drucken

Pop-Sängerin Pink hat ein Foto ihrer beiden Kinder gepostet, die durch die Stelen des Berliner Holocaust-Mahnmals laufen, und das Bild schon vorab vor Kritik verteidigt. Ein anderer erklärt: "Pink, ich liebe dich, aber ich finde, Fotos von einem Holocaust-Denkmal sind auf Instagram falsch". Er montierte die am Holocaust-Mahnmal aufgenommenen Selfies vor historischen Fotos, auf denen Opfer des NS-Regimes - Leichenberge und KZ-Häftlinge - dargestellt sind. "Für alle Kommentare, die jetzt folgen werden: Meine Kinder sind genau wie ich, sowie der mütterliche Teil meiner Familie, jüdisch", stellte Pink unter ihrem Instagram-Beitrag klar und führte weiter aus: "Die Person, die dies erschaffen hat, glaubte daran, dass Kinder Kinder sein können".

Den Kindern gebe ich nicht die Schuld. Pink selbst wehrte sich, indem sie die Bildunterschrift ihres Posts updatete und schrieb: "Derjenige, der das konstruiert hat, hat daran geglaubt, dass Kinder Kinder sind, und das sehe ich als eine Feier des Lebens nach dem Tod. Bitte behaltet euren Hass und eure Wertungen für euch". "Ich gebe DIR die Schuld", so ein Instagram-User. Ein weiterer wird noch deutlicher: "Ich kann es gar nicht erwarten, Bilder zu sehen, wie deine Kinder in Auschwitz herumtoben".

Superstar trinkt mitten in der Innenstadt Wein - und niemand erkennt ihn. Nicht vergeblich: Die Aufnahmen sorgten bei Internetbenutzern für viele negative Reaktionen. Immer wieder haben sich Menschen über das Verhalten der Besucher an diesem Ort aufgeregt. "Hört mit der Negativität auf!"

Die Sängerin Pink hat am Sonntag ein zweistündiges Konzert im Berliner Olympiastadion gegeben. Der US-amerikanische Architekt Peter Eisenmann hat schon früher mehrfach erklärt, nichts dagegen zu haben, wenn Kinder im gigantischen Stelenfeld des Mahnmals spielen. Dabei hat sie auch ihre achtjährige Tochter Willow zu sich auf die Bühne geholt.

Comments