Tropensturm "Barry" erreicht US-Küste

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Der Tropensturm "Barry" befindet sich aktuell über dem Golf von Mexiko. Sie warnten am Samstag vor heftigen Regenfällen und möglichen Tornados. Auf dem Weg zur Küste hatte er mit Windgeschwindigkeiten von 120 Stundenkilometern kurzzeitig Hurrikanstärke angenommen, sich dann aber auf dem Weg Richtung Norden immer weiter abgeschwächt. Meteorologen erwarten in den kommenden Tagen grosse Regenmengen und Sturmfluten in der Region.

Am späten Samstagnachmittag wurde wegen der Sturmfluten an der Küste die Evakuierung kleinerer Siedlungen entlang der Küste in der Gemeinde Lafourche angeordnet, während nach örtlichen Medienberichten der Highway 24 geschlossen wurde. Als "Katrina" auf Land stieß, brachen die Dämme und setzten 80 Prozent von New Orleans unter Wasser. Der Sturm hat auf seinem Weg über das Meer große Wassermassen angesammelt. Er warnte, der Sturm dürfte heftige Niederschläge bringen und könnte zahlreiche Flüsse über die Ufer treten lassen.

Ein schwerer Sturm hat am Samstag im Bundesstaat Louisiana die Südküste der USA erreicht. Der Fernsehsender CNN berichtete, in der Stadt Morgan City in Louisiana sei der Strom komplett ausgefallen. Aber auch in den benachbarten Bundesstaaten Texas, Mississippi und Alabama kam es nach offiziellen Angaben zu einzelnen Stromausfällen. Die Südstaatenmetropole war 2005 vom Hurrikan "Katrina" schwer zerstört worden und hatte Hunderte Tote zu beklagen. Für mehrere gefährdete Bereiche wurden bereits Zwangsevakuierungen angeordnet. Bewohner des Gebiets außerhalb des Überschwemmungsschutzgürtels der Stadt wurden gebeten, das Gebiet freiwillig zu verlassen.

Da der Sturm nur langsam zieht werden vor allem in der Millionenmetropole New Orleans massive Überschwemmungen in den tiefer gelegenen Stadtteilen befürchtet.

US-Präsident Trump hat wegen eines heraufziehenden Tropensturms den nationalen Notstand für den Bundesstaat Louisiana ausgerufen. Damit können leichter Bundesmittel und Hilfe aus Washington fließen.

Küstenwache, Feuerwehren und andere Rettungsdienste hatten sich frühzeitig für die Ankunft des Sturms bereit gemacht.

Louisianas Gouverneur John Bel Edwards rief den Ausnahmezustand aus.

Der Sturm bewegte sich zuletzt nur mit einem Tempo von etwa neun Kilometern pro Stunde vorwärts. Seine Ankunft an Land hatte sich damit etwas länger hinausgezögert als ursprünglich erwartet.

Der Tropensturm "Barry" über dem Golf von Mexiko hat Kurs auf die US-Küste genommen und könnte sich zu einem Hurrikan entwickeln. Auf alle Fälle muss sich der Großraum New Orleans auf ein starken Sturm einstellen. Etwa 1.800 Menschen starben damals, hunderttausende mussten ihre Wohnungen verlassen.

Nach den Statistiken der US-Behörden war "Katrina" mit einem Schaden von 150 Milliarden Dollar (133 Milliarden Euro) die kostspieligste Naturkatastrophe in der amerikanischen Geschichte.

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Die Flut steigt und schwemmt Autos mit.

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