Mann schießt in Österreich willkürlich um sich | Politik

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Er soll sich die Porträts von Ex-Kanzler Sebastian Kurz und Bundespräsident Van der Bellen vorgestellt haben. Die ÖVP prüft rechtliche Schritte. Die rechtsgerichtete FPÖ schließt den Mann aus der Partei aus.

Auch die Salzburger Grünen sind empört über den "nächsten freiheitliche Totalausfall". Die Salzburger FPÖ werde immer mehr zum Sicherheitsrisiko, sagte der Salzburger Landesgeschäftsführer Simon Heilig-Hofbauer.

Ein klarer Fall für das Polizei-Sondereinsatzkommando Cobra. Die Grünen habe er als die "größten Parasiten und Staatsschädlinge" bezeichnet, und er würde sich einbringen, "das grüne Gesindel zu vernichten". "Er ist nicht zu entschuldigen und wird rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen", sagte Gutschi. Er erwarte sich unverzüglich Schritte der FPÖ und eine Distanzierung von den Gewaltdrohungen.

Die sonst so betont seriöse Salzburger ÖVP verdreht alle Tatsachen, wenn es darum geht, der Salzburger FPÖ Dinge zu. Wie die Nachrichtenagentur APA meldete, soll er ein Kommunalpolitiker der rechten FPÖ sein. Auch der Landesparteivorsitzenden Marlene Svazek sei der Mann nicht bekannt.

Die APA berichtete nach Informationen aus Polizeikreisen, dass der Mann aus Wut über die Absetzung des früheren Innenministers Herbert Kickl (FPÖ) und eines Pfarrers um sich geschossen hätte. Ein Polizeikommando nimmt ihn fest und stellt mehrere Waffen sicher. Die Beamten stellten einen Revolver, ein Gewehr und eine Schreckschusspistole sicher. Bei dem 57-Jährigen wurden mehrere Schusswaffen sichergestellt. Für Aufsehen sorgte nun auch ein Facebook-Posting eines offenbar ehemaligen FPÖ-Parteimitglieds. Andere wurden regelrecht rausgeschmissen. Die einen traten freiwillig zurück.

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