Berlin - Angela Merkel eröffnet die James-Simon-Galerie

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Daran nahmen unter anderen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Kulturstaatsministerin Monika Grütters (beide CDU) sowie Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) teil.

Beim ersten Besuchertag der neuen James-Simon-Galerie auf der Berliner Museumsinsel sind bis zum Nachmittag 13.000 Menschen gekommen. Benannt ist der Bau des britischen Architekten David Chipperfield nach dem Berliner Kunstmäzen James Simon.

Tatsächlich sind auf Chipperfields "Ur-Skizze" alle Elemente des heutigen Bauwerks beieinander, in der Mitte die breite Freitreppe, rechts die Kolonnade, die vom Neuen Museum her fortgesetzt wird, links auf hohem Sockel die Kolonnade, unter der sich nun das Café befindet. Zugleich werde damit ein Mäzen geehrt, der Wohlstand als Verpflichtung zu sozialer Verantwortung verstanden habe und "viel zu lange in Vergessenheit geraten "sei".

Die James-Simon-Galerie soll als Servicegebäude zentrale Aufgaben der fünf historischen Museumsgebäude auf der Berliner Museumsinsel übernehmen. Die Museen trügen als Orte der Wissensvermittlung auch dazu bei, Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen, um eine gute Zukunft zu gestalten, betonte Merkel. Auch dies ist einer der Gründe, warum sich die Kosten von ursprünglich geplanten 71 auf schließlich 134 Millionen Euro fast verdoppelten. Mit ihren zahlreichen Exponaten aus verschiedenen Kulturen seien sie Beleg dafür, "dass uns weit mehr verbindet, als uns trennt".

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