Wimbledon 2019 - Halbfinale mit Federer, Nadal, Djokovic & Bautista-Agut

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Der Schweizer steht somit zum zwölften Mal im Wimbledon-Finale und trifft dort auf den Titelverteidiger Novak Djokovic. Im Halbfinale setzt sich der Schweizer gegen Rafael Nadal durch. Im bisher letzten Duell auf Rasen, dem Wimbledon-Finale von 2008, siegte Nadal nach 4:48 Stunden, bis heute das längste Wimbledon-Finale der Geschichte.

Von den letzten vier Majors hat Djokovic drei gewonnen, einzig bei den French Open war er im Mai im Halbfinale gegen den Österreicher Dominic Thiem ausgeschieden. Bautista Agut, der Djokovic in diesem Jahr bereits zweimal geschlagen hatte, feierte erst nach 18 Minuten den ersten Spielgewinn, der erste Satz ging nach gerade einmal 36 Minuten an den Favoriten.

Novak Djokovic schrie vor Frust und schüttelte den Kopf. Das Finale in Wimbledon zu spielen, ist etwas Besonderes", sagte Djokovic und kündigte an, zumindest Teile des mit Spannung erwarteten zweiten Halbfinals zwischen dem spanischen Weltranglisten-Zweiten Rafael Nadal und dem achtmaligen Wimbledon-Champion Roger Federer aus der Schweiz zu schauen: "Auch ich bin ein Fan von diesem Match.

Und schaue er sich nun das Gigantenduell zwischen Federer und Nadal an? In elektrisierter Vorfreude erhob sich das Publikum von den Sitzen, begrüßte Federer und Nadal wie Gladiatoren in der Arena. Im vierten Duell auf dem "heiligen Rasen" war es aber der dritte Erfolg. Der serbische Weltranglistenerste bezwang zuvor den Belgier David Goffin 6:4, 6:0, 6:2 und erreichte damit zum zehnten Mal das Halbfinale des Grand-Slam-Turniers. Denn im Grunde blieb das Match zunächst zwar ausgeglichen, aber auch eher unspektakulär.

Der Tiebreak war die logische Konsequenz, und spätestens hier nahm die Partie nun Fahrt auf. Im zweiten Satz war dann Nadal plötzlich am Drücker. Als dem Serben das zweite Break in Folge zum 4:1 gelang, war die Partie vorentschieden.

Als hätte es den Durchhänger nie gegeben, zog der "Maestro" im dritten Satz die Zügel jedoch wieder an. Als der Titelverteidiger am Ende eines hochklassigen Halbfinals seinen fünften Matchball verwandelt hatte, fiel die Anspannung von ihm ab. Der spanische Weltranglisten-Zweite holte sich das zweite Break und den zweiten Satz klar.

Bautista Agut, der zu Beginn seiner Premiere in einem Grand-Slam-Halbfinal ein wenig nervös agiert hatte, fand nach dem verlorenen Startsatz sein gewohntes Spiel, bewegte sich schnell auf den Beinen und spielte von der Grundlinie aus sehr solid. Auf seinem Lieblingsbelag trat der 20-fache Grand-Slam-Sieger aggressiver auf, rückte immer wieder erfolgreich ans Netz vor und machte deutlich mehr direkte Punkte als sein Kontrahent. "Ich bin froh, dass es in meine Richtung gekippt ist", meinte Djokovic.

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