Tengelmann stampft alte Holding ein

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Das Familienunternehmen Tengelmann (Kik, Obi) macht ernst mit der angekündigten drastischen Verkleinerung seiner Konzernholding. Das teilt das Unternehmen mit. So wird das operative Geschäft der bisherigen Holding, der Tengelmann Warenhandelsgesellschaft eingestellt. In Zukunft soll eine neue Holding, die Tengelmann Twenty-One KG, die Konzernbeteiligungen mit veränderter Ausrichtung verwalten.

Die zuletzt 250 Mitarbeiter müssen gehen, für sie sei ein Sozialplan aufgestellt worden. Viele Aufgaben, die heute noch von der Holding erbracht werden, sollen von den Beteiligungsgesellschaften wie Kik oder Obi selbst erledigt werden.

Die Kunden sollten demnach keine Veränderungen zu spüren bekommen, da ja nur die Holding betroffen ist.

Die neue Holding werde sich auf Finanz, Steuer- und Rechtsfragen sowie auf die Themen Geschäftsentwicklung, Investment-Management und Talent-Entwicklung konzentrieren, berichtete das Unternehmen.

Die Mitarbeiter haben noch bis Ende September eine Beschäftigungsgarantie, sie wurde im Januar ausgesprochen. Jeder Mitarbeiter erhält als Abfindung ein Monatsbruttoentgelt pro Jahr der Betriebszugehörigkeit. Zusätzliche Zahlungen gibt es für Mitarbeiter über 55 Jahren oder mit unterhaltsberechtigten Kindern.

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