Bis Ende des Jahres: Altmaier glaubt an Handelsabkommen mit den USA

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Das sei wahrscheinlicher als ein Verzicht der US-Regierung. "Statt ständig neuer Zolldrohungen aus Washington brauchen wir Verhandlungen über ein transatlantisches Handelsabkommen. Zwischen den USA und der EU muss es wieder um die Gestaltung von Zukunftsfragen gehen", betonte er.

Bundeswirtschaftsminister Altmaier will heute bei einem Treffen mit seinem amerikanischen Kollegen Ross erreichen, dass die USA keine weiteren Sonderzölle auf europäische Produkte erheben.

"Geradezu absurd ist die Behauptung, dass Fahrzeuge und Fahrzeugteile aus der EU ein Risiko für die nationale Sicherheit sein sollen", so Kempf.

Kempf warnte vor negativen Auswirkungen der Handelsstreite, denn diese würden keine Gewinner kennen, sagte er.

US-Präsident Donald Trump hat eine ganze Reihe von Handelskonflikten vom Zaun gebrochen, darunter auch einen mit der EU. Er sagte, die von den USA angedrohten Sonderzölle auf europäische Autos könnten Mitte November verhängt werden. Die EU möchte eine Vereinbarung mit den USA schließen, die alle Industriegüter inklusive der Automobile enthält, nicht aber Agrarprodukte.

Altmaier setzt auf Deeskalation Washington. Seine Reise endet morgen mit dem Besuch eines Mercedes-Werks im Bundesstaat Alabama.

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