Märkte: Volkswagen steigt bei Roboterauto-Firma Aurora aus

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Im Gegenzug wurde die Anfang 2018 bekanntgegebene Kooperation mit dem Startup Aurora beendet. "Die Aktivitäten im Rahmen unserer Partnerschaft sind abgeschlossen", erklärte ein VW-Sprecher am Dienstag zum Auslaufen der Projekte mit Aurora. Details nannte er nicht.

Grund für die Trennung zwischen Volkswagen und Aurora ist wohl ein Strategiewechsel beim Autobauer.

Der amerikanische Automobilhersteller hat das Start-up im Jahr 2017 übernommen, mit dem Ziel eine Software-Plattform für automatisierte Fahrzeuge zu entwickeln. Am Montag gab Aurora eine Partnerschaft zur Entwicklung selbstfahrender Nutzfahrzeuge mit dem Volkswagen-Konkurrenten Fiat Chrysler Automotive (FCA) bekannt. Erst im Februar hatte Aurora sich bei Investoren 530 Millionen Dollar besorgt.

VW sei nun auf die gemeinsame Entwicklung selbstfahrender Autos mit Ford fokussiert, schrieben die "Financial Times" und der Finanzdienst Bloomberg. Dem Wirtschaftsdienst Bloomberg zufolge bewerteten VW und Ford das Startup Argo sogar mit vier Milliarden US-Dollar. Volkswagen und Ford hatten sich bereits auf die gemeinsame Entwicklung unter anderem von Vans verständigt. Dazu zählten der frühere Tesla-Manager Sterling Anderson und Googles früherer Projektleiter für autonome Autos, Chris Urmson. Unter den Geldgebern sind der bekannte Risikokapitalgeber Sequoia und auch Amazon. Als besonders weit bei der Entwicklung von Roboterwagen-Technik gilt die Google-Firma Waymo, die erste Erfahrungen mit einer Robotaxi-Flotte in Arizona sammelt. General Motors plant einen eigenen Dienst mit Technologie des übernommenen Start-ups Cruise.

Herbert Diess will mehr Kontrolle über die Entwicklungen zum automatisierten Fahren.

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