Vitamin D minimiert Krebsrisiko deutlich: Neue Studie mit überraschendem Ergebnis

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Laut einer Studie soll eine Erhöhung des Vitamin D-Spiegels die Wahrscheinlichkeit, an Krebs zu sterben, um 13 Prozent verringern.

Die Ergebnisse wurden von der Michigan State University und dem Hurley Medical Center festgestellt. Die Ergebnisse dieser Studie und zwei anderen Untersuchungen zum Thema Vitamin-D wurden auf der Konferenz der American Society of Clinical Oncology in Chicago vorgestellt. Daher bietet es sich an, den Körper mit nahrungsergänzenden Vitamin-D-Präparaten zu unterstützen.

Woher bezieht der Körper Vitamin-D?

Überschüssiges Vitamin D wird im Körper gespeichert. Moderne Lebensgewohnheiten führen jedoch dazu, dass die meisten Menschen viel mehr Zeit in Gebäuden verbringen und deswegen nicht genügend Vitamin-D produzieren. Die Folge: ein Vitamin-D-Mangel.

Für die Studie wurden rund 80.000 Teilnehmer rekrutiert. So können 80 bis 90 Prozent des Vitamin-D-Bedarfs gedeckt werden. Eine Vorgehensweise, die in den USA, Kanada, Schweden, Finnland und Australien bereits angewendet wird. Dazu zählen fetter Fisch wie Hering und Lachs, aber auch Leber, Pilze und Eigelb. Damit wird dann die sonnenarme Winterzeit überbrückt.

Die Studie, die feststellte, dass das Risiko für Krebs um 13 Prozent gesenkt werden kann, analysierte die Daten von zehn Studien mit Erwachsenen im Alter von durchschnittlich 68 Jahren.

Vitamin D soll der Studie zufolge vor frühzeitigem Krebstod schützen.

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