Ingolstadt nach 2:1-Sieg in Wiesbaden vor der Rettung - Schlaglichter

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"Jetzt hoffen wir, dass wir in Ingolstadt zuschlagen", sagte Wehen Wiesbadens Trainer Rüdiger Rehm.

Der FCI schlägt den SV Wehen Wiesbaden im Relegations-Hinspiel dank zweier Blitz-Aktionen auswärts mit 2:1. Ein später Treffer gibt dem Drittligisten aber Hoffnung für das Rückspiel. "Da muss man sich natürlich ärgern".

Die Partie vor 7698 Zuschauern begann für den unterklassigen Herausforderer mit einem Schock: Nach nur 35 Sekunden schob Lezcano aus kurzer Distanz den Ball völlig freistehend zur frühen Führung für den Favoriten ins lange Eck.

"Das waren brutale Nackenschläge, die wir in der 1. und 46. Minute gegen uns hatten", haderte Trainer Rehm nach Spielende gegenüber dem ZDF mit den frühen Gegentoren. Die Hessen, die von 2007 bis 2009 in der 2. Liga gespielt hatten, ließen sich davon nicht beeindrucken und wären fast zum schnellen Ausgleich gekommen.

Wehens Sturmbulle Manuel Schäffler (r.) konnte sich mit einem spektakulären Fallrückzieher in Szene setzen. Die Gäste, die eigentlich als ein Aufstiegsanwärter in die Saison gestartet waren, boten in der Offensive 45 Minuten lang eine enttäuschende Vorstellung. Daniel-Kofi Kyereh erzielte in der 96. Minute den Anschlusstreffer, der Wehen Wiesbaden zumindest noch eine Resthoffnung für das Rückspiel am kommenden Dienstag lässt. Den fälligen Strafstoß verwandelte der Paraguayer selbst zum 2:0 für die Schanzer (47.).

Der zweite Rückschlag raubte Wehen Wiesbaden den Schwung.

Mit zunehmender Spielzeit schwand bei den Wiesbadenern auch der Glaube an eine Wende. Ingolstadt kontrollierte das Geschehen, drückte phasenweise auf das dritte Tor, musste in der Nachspielzeit aber überraschend den Anschlusstreffer hinnehmen.

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