Greta Thunberg: Umweltaktivistin ist für den Friedensnobelpreis nominiert

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Rund 20.000 Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben eine gemeinsame Stellungnahme unterzeichnet, um ihre Unterstützung deutlich zu machen. Nun ist es soweit: Greta Thunberg, 16, wurde für den diesjährigen Friedensnobelpreis vorgeschlagen.

Klima – das ist ihr großes Thema. Die Bewegung "Fridays for Future", die von der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg ins Leben gerufen worden ist, soll damit ihren Höhepunkt erreichen.

Seit 30 Wochen organisiert Greta die Proteste "Fridays for Future", zu denen sich Schüler und Schülerinnen vor dem Parlamentsgebäude in Stockholm versammeln und für den Klimaschutz demonstrieren. Greta Thunberg demonstriert seit August vergangenen Jahres für ihr Anliegen. Für die Auswahl des Preises im Jahr 2019 kommt Thunberg allerdings nicht mehr in Frage: Die Nominierungen für das jeweilige Jahr müssen bis 1. Februar eingehen. Demnach begründeten Freddy Andre Oevstegaard und zwei andere Mitglieder der Sozialistischen Linken ihren Vorschlag so: Thunberg "führe eine große Bewegung an, die einen wichtigen Beitrag zum Frieden" leiste. Thunberg selbst schrieb dazu am Donnerstag auf Twitter, sie fühle sich geehrt und sei sehr dankbar über die Nominierung. Die Organisatoren der "Fridays for Future" gehen von mehr als tausend Demonstrationen aus.

Nach Angaben des norwegischen Nobelinstituts wurden dieses Jahr 304 Personen und Organisationen für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Die Frist zur Nominierung war am 31. Januar abgelaufen.

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