Tesla kündigt SUV für 2020 an

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Der neue Wagen mit dem Namen Model Y soll voraussichtlich im Herbst 2020 auf die Straße kommen, kündigte Tesla-Chef Musk in Los Angeles an. Es ist nach dem Model X das zweite SUV aus dem Hause Tesla.

Das Model Y sieht dem Model 3 ähnlich, ist aber vor allem etwas höher. Teslas Model Y teilt sich viele Bauteile mit dem Model 3.

Das Aufladen der im Fahrzeugboden verbauten Batterie soll an Tesla-Schnellladestationen ähnlich rasch gelingen wie beim Model 3. Der Preis liegt bei 47.000 Dollar.

Wie die hochpreisigen Schwester-Modelle bietet auch das Model Y eine Option für 7 Sitze an, die Reichweiten liegen zwischen 320 und 540 Kilometern, je nach Model.

Das Model Y solle ein kompakter SUV werden, der sich wie ein Sportwagen fahren lasse, versprach Musk. Das "Performance"-Modell soll bis zu 480 km weit reichen bei einer Höchstgeschwindigkeit von 241 km/h und einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 3,7 Sekunden".

Das Model 3 ist das günstigste Tesla-Fahrzeug und ist in den USA ab einem Startpreis von 35.000 Dollar verfügbar. Mehr als die Hälfte der Kunden, die 2018 ein Fahrzeug in der Preisklasse zwischen 30.000 bis 50.000 US-Dollar gekauft haben, kauften ein SUV.

Das Model Y wird mit einem breiteren Angebot von Elektroautos großer Konzerne wie unter anderem VW oder Daimler konkurrieren.

Tesla will diesmal eine Kostenexplosion wie bei seinem ersten SUV Model X vermeiden. Damals hatten aufsehenerregende Details wie Flügeltüren an die Rücksitzen die Ausgaben in die Höhe getrieben und den Produktionsstart verzögert. Man könne das Model X als "Faberge-Ei trifft Raumschiff" beschreiben, scherzte Musk bei dem Event in Los Angeles. Schon das Model 3 sollte einfacher zu fertigen sein - immer neue Probleme hatten aber den Start einer Massenproduktion um Monate verzögert und Tesla an den Rand des Abgrunds getrieben. Die grundsätzliche Größe bleibt gleich, das Gesicht hat sich verändert - REUTERS Inzwischen habe Tesla insgesamt rund 550.000 Elektroautos gebaut, in einem Jahr werde es rund eine Million sein, sagte Musk.

Allerdings drohte Ford mit einer Klage, da der US-Autobauer sich bereits die Namensrechte für Model E gesichert hat. Der Wagen basiert auf dem Verkaufsschlager Model 3, der seit 2017 ausgeliefert wird.

In dem Segment ist Tesla vergleichsweise spät dran - anders als bei seinen bisherigen Modellen.

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