"Momo Challenge": Polizei warnt vor Kettenbrief auf Whatsapp

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BUNTE.de sprach mit der Polizei über einen möglichen Zusammenhang mit dem Horror-Spiel. Die Eltern sollen das Mädchen noch rechtzeitig gefunden und in ein Krankenhaus gebracht haben. Sie überlebte. Noch ist nicht bekannt, ob der Vorfall tatsächlich etwas mit der sogenannten "Momo-Challenge" zu tun hat bzw. ob diese wirklich dafür verantwortlich ist. Dafür werde momentan das Handy des Mädchens ausgewertet. Dabei werden insbesondere Kinder und Jugendliche über verschiedene Plattformen wie Whatsapp aufgefordert, mit einer animierten Gruselfigur Kontakt aufzunehmen und bestimmte Aufgaben zu erfüllen, unter anderem auch, die Message weiterzuleiten. So wird zusätzlich zur Verbreitung beigetragen. Andernfalls werden drastische Konsequenzen angedroht.

Auf diese Weise wird auf die Betroffenen - meist über einen längeren Zeitraum hinweg - ein psychischer Druck aufgebaut, der zu gefährlichen Situationen führen kann, wie die Münchner Polizei am Mittwoch warnte.

Die Münchner Polizei sieht demnach eine zunehmende Verbreitung des altbekannten Kettenbriefs, in dem dazu aufgefordert wird, an der "Momo Challenge" teilzunehmen.

Die Polizei München weist ausdrücklich darauf hin, das es sich bei der Verbreitung von "Momo" um eine Straftat handle.

Grundsätzlich sollten Erziehungsberechtigte ihre Kinder über einen sorgsamen Umgang mit Medien aller Art sensibilisieren.

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