Peiffer holt WM-Silber mit Mixed-Staffel

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Die Schützlinge von Chef-Bundestrainer Mark Kirchner mussten sich am Donnerstag nach einem starken Auftritt nur Norwegen geschlagen geben.

Der Auftakt für die deutschen Biathleten bei der WM 2019 in Östersund ist gelungen. Dabei musste die deutsche Mannschaft eine kleine Umstellung vornehmen, denn Laura Dahlmeier wurde aus reiner Vorsicht aus der Mannschaft genommen. Bronze sicherten sich die Italiener (+ 1:09,6 Minuten). "Bei der Konstanz der letzten Jahrzehnte kann man ja nur Positives vom deutschen Team erwarten", sagte Österreichs deutscher Nationaltrainer Ricco Groß. Während der Norweger Vetle Sjastad Christiansen fehlerfrei blieb, leistete sich Doll zwei Schießfehler. "Ich bin erhöhtes Risiko gegangen". Benedikt Doll wurde 11. WM-Debütant Philipp Nawrath landete auf einem guten 12.

Für Dahlmeier ging Denise Hermann ins Rennen.

Zuvor hatten die beiden deutschen Frauen Licht und ein wenig Schatten erlebt.

Neben der Doppel-Olympiasiegerin gehen Vanessa Hinz und Denise Herrmann (Oberwiesenthal), die mit der Staffel Silber gewonnen hatten, sowie Franziska Preuß und Franziska Hildebrand an den Start.

Die frühere Langläuferin war erst durch den Ausfall von Dahlmeier ins Team gerutscht, sie machte ihrem Ruf als furiose Läuferin aber gleich alle Ehre - und traf.

Schon seit Jahren ist die 25-Jährige ein Medaillen-Garant bei jeglichen Großereignisse - ganz gleich ob Weltmeisterschaft oder olympische Winterspiele.

"Die Strecke liegt mir, das weiß ich. Es wurde alles abverlangt, und es ist gut für mich ausgegangen", sagte Herrmann, die zudem "Bomben-Material" an den Füßen hatte. Über 7,5 km muss man dann wieder vor allem Herrmann auf dem Zettel haben, sie hatte 2017 den Weltcup-Sprint in Östersund gewonnen. "So dumm kann keiner sein", sagte der Ruhpoldinger.

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