Lufthansa Group bestellt Dreamliner

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Mit einem Mix aus Airbus A350, der Boeing 777-9X und der Boeing 787 werde man bis zur Mitte des nächsten Jahrzehnts eine Flotte aus den sparsamsten Langstreckenflugzeugen zusammenstellen, so Lufthansa.

Darüber hinaus informierte der Vorstand der Lufthansa Group den Aufsichtsrat in seiner heutigen Sitzung über die Veräußerung von sechs der 14 A380 an Airbus. Zudem kaufe man 20 weitere Airbus A350.

Die Lufthansa Group erhält ein neues Flugzeugmuster: Der Airlinekonzern hat insgesamt 20 Boeing 787-9 bestellt, wie am Mittwoch bekannt gegeben wurde. Diese Flugzeuge werden von Ende 2022 bis 2027 ausgeliefert.

Laut Preisliste haben die Bestellungen der jeweils zweistrahligen Jets einen Gesamtwert von rund zwölf Milliarden US-Dollar (10,6 Milliarden Euro). Es ist noch offen, an welchen Flughäfen und bei welchen Airlines der Lufthansa die neuen Maschinen zum Einsatz kommen.

Die bestellten Boeing 787-9 und Airbus A350-900 werden vor allem viermotorige Langstreckenflugzeuge ersetzen. Das sind rund 25 Prozent weniger als bei ihren Vorgängermodellen, was sich gleichermaßen positiv auf die CO2-Bilanz auswirken wird.

Im Schnitt werden die neuen Flugzeuge nur noch rund 2,9 Liter Kerosin pro Passagier und 100 Kilometer Flugstrecke verbrauchen. Allein die dadurch möglichen Treibstoffeinsparungen summieren sich auf 500.000 Tonnen im Jahr. Von 14 Flugzeugen sollen sechs verkauft und bis 2023 abgegeben werden, teilte die Lufthansa ohne Angaben zum Kaufpreis mit. Die Ergebnisentwicklung des Konzerns wird durch die Transaktion nicht beeinflusst.

Lufthansa überprüft kontinuierlich die Profitabilität ihres weltweiten Streckennetzes.

Die Reduzierung der A380-Flotte auf dann nur noch acht Maschinen sei aus wirtschaftlichen Gründen gefallen, so Lufthansa. Die nach strategischen Aspekten grundlegend optimierte Struktur der Langstreckenflotte und des Netzwerks gibt dem Unternehmen mehr Flexibilität und erhöht so gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit, heißt es.

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