Freitagsspiel: VfB Stuttgart erkämpft Punkt bei Werder Bremen

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Der 33-Jährige zeigte sich auch selbstkritisch: "Ich habe zwei Chancen - wenn ich eine mache, steht es 2:0". Das 1:1 kurz vor dem Halbzeitpfiff war ein Nackenschlag. "Das haben wir gemacht, mit dem Punkt können wir leben". "Es war ein Schritt nach vorne", sagte Thomas Hitzlsperger, der neue Sportvorstand der Schwaben, auf die Frage, ob Weinzierl auch am übernächsten Sonntag (3. März) im Kellerduell mit Hannover 96 auf der Bank des VfB sitzen wird.

"Na klar. Wir haben einen Punkt in Bremen geholt". Das ist aller Ehren wert.

Zumal der VfB in Bremen einen Blitzstart hinlegte. Davy Klaassen gelang in der 45. Minute der Ausgleich für die Bremer, für die das Remis im Kampf um die Europa-League-Plätze aber zu wenig ist.

Schon nach 61 Sekunden lag der Ball im Netz - zum Entsetzen der Werder-Fans aber im Bremer. "Es ist bitter, es ist irgendwie ein verlorener Punkt", sagte Gomez.

"Irgendwie habe ich gehofft, dass wir diesmal den Lucky Punch schaffen und nicht der Gegener". Deswegen tut es mir leid für die Mannschaft. Insgesamt war es ein Schritt nach vorne.

Die Stuttgarter bleiben auf Relegationsrang 16, beendeten aber ihre Pleitenserie auf fremden Plätzen nach fünf Partien und boten kämpferisch eine ansprechende Vorstellung.

Nicht nur aufgrund des Gegentores erwischte Werder einen völligen Fehlstart: Die Mannschaft von Kohfeldt fand zu Beginn nicht die richtige Einstellung zum Spiel, ließ immer wieder gefährliche Konter zu und agierte in der Defensive merkwürdig passiv. Erst nach 15 Minuten hatte Werder durch eine tolle Einzelaktion von Milot Rashica die erste Chance. Die Stuttgarter Fünferkette um Weltmeister Benjamin Pavard stellte sich mit starkem Zweikampfverhalten den Angriffen der Gastgeber entgegen. Kurz vor der Pause hätte Gomez allerdings nach einem von vielen Bremer Fehlern erneut erhöhen müssen, entschied sich aber vor Pavlenka falsch und übersah den mitgelaufenen Ozan Kabak (44.). Werders Antwort tat dem VfB dann besonders weh.

Die zweite Halbzeit begann auf eher überschaubarem Niveau. Gomez war aber bei einer Kopfballablage zu uneigennützig (53.), kurz später wurde er für Anastasios Donis ausgewechselt. Als Sahin in der 71. Spielminute die Chance zur Führung ausließ, war alles für eine spannende Schlussphase angerichtet, in der aber keine weiteren Treffer mehr fallen sollten. "Um oben dran zu bleiben war das aber zu wenig". Es war nicht unsere beste Leistung, aber ich kann meiner Mannschaft auch keinen riesigen Vorwurf machen. "Wir wollten Emotionen schüren, aber Stuttgart hat uns nichts angeboten".

In der zweiten Hälfte drängte Bremen auf die Führung, Stuttgart spielte nun viele leichte Fehlpässe und hatte kaum noch Chancen. "Es ist sehr ärgerlich, weil wir gewinnen wollten".

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