Pollenflug im Februar: Belastung durch Erle und Hasel steigt

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Außerdem stäuben Zypressen und Ulmen. "Sträucher bestimmen derzeit das Pollenspektrum in der Luft", erklärt Alberta Stenico, Direktorin des Biologischen Labors der Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz. Dass das sonnige Wetter zurückliegender Tage für Pollenflug sorgt, ist auch in der Cottbuser Apotheke am Klinikum leicht spürbar.

Gefahr lauert aber nicht nur beim Aufenthalt im Freien.

Auch in den kommenden Tagen bleibt das Wetter sonnig und trocken. Für Allergiker bietet der Wetterbericht am Wochenende daher keine rosigen Aussichten, da das Wetter den Pollenflug begünstigt. Uta Rabe, Chefärztin und Leiterin des Zentrums für Allergologie und Asthma am Johanniter-Krankenhaus im Fläming in Treuenbrietzen, hat in der Pollenfalle auf dem Dach am Montag elf Erlen-Pollen gefunden. Anfang März könnten im Etschtal und Unterland dann auch erste Pollen von Pappel, Esche und Weide fliegen. "Der Birken-Pollenflug ist hingegen üblicherweise nicht vor Mitte März ein Thema", so die Pollen-Expertin. Diese sind für die Betroffenen ein wichtiges Hilfsmittel im Umgang mit ihrer Pollenallergie: Sie helfen einerseits, den Kontakt mit den allergieauslösenden Allergenen zu vermeiden und anderseits die Einnahme von Medikamenten zeitlich einzuschränken. Allergiker müssen mit Beschwerden rechnen. Von 52 Usern, die sich an einer Kurzumfrage auf lr-online.de beteiligt haben, gaben 21 - das sind 40,38 Prozent - auf die Frage, ob der Pollenflug schon spürbar ist, an: "Ja, es geht schon los". "Wer mitmacht, verbessert nicht nur die eigene Situation, sondern trägt auch dazu bei, dass die Vorhersagen bestmöglich auf die Pollenallergiker mit ihrem persönlichen Reaktionsmuster zugeschnitten werden". Somit sei es ausgeschlossen, Rückschlüsse auf einzelne Nutzer zu ziehen, so Bucher.

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