Dreharbeiten für Rapvideo sorgen für Polizei-Großeinsatz

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Mit Spezialeinsatzkräften hat die Polizei den Dreh eines Musikvideos unterbrochen. Der Sachverhalt begann gegen kurz nach zwei Uhr, als ein Zeuge mitteilte, dass sich mehrere Männer in einer Tiefgarage maskierten und mit Maschinenpistolen ausrüsteten. Er rief daraufhin die Polizei, die auch gleich mit Sondereinsatzkräften anrückte.

Februar, 11:07: Bei dem Rap-Video in einer Supermarkt-Tiefgarage am Frankfurter Berg hat es sich laut dem Pressesprecher des Ordnungsamtes, Michael Jenisch, um einen Dreh auf einem privaten Gelände gehandelt - dem des Eigentümers.

Allerdings vergebens, denn es handelte sich um Dreharbeiten für ein Musikvideo.

Plötzlich musste es ganz schnell gehen: Nachdem sich ein besorgter Zeuge bei der Frankfurter Polizei gemeldet hatte, zog die Leitstelle speziell ausgebildete Interventionskräfte und Spezialeinsatzkräfte aus der ganzen Stadt zusammen und schickte sie zum Einsatzort. Das habe sich bei der Kontrolle der Personen aus der Tiefgarage herausgestellt, hieß es.

Die Dreharbeiten zu dem Rapvideo mussten beendet werden, wie die Beamten weiter berichteten. In der Genehmigung sei von den Produzenten des Drehs aber verlangt worden, die Polizei rechtzeitig zu benachrichtigen. Zu Beginn des Einsatzes am Freitag sei eine solche Information nicht vorgelegen, sagte der Sprecher.

Nun prüft die Polizei, inwiefern die Kosten des Einsatzes auf die Verantwortlichen umgelegt werden können. Bei den Maschinenpistolen handelte es sich den Angaben zufolge nicht um scharfe Schusswaffen.

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