Managementwechsel belastet Media-Saturn-Mutter Ceconomy

Einstellen Kommentar Drucken

Die Media-Saturn-Mutter Ceconomy verbucht im ersten Quartal einen Ergebnisrückgang von knapp 20 Prozent.

Der abrupte Managementwechsel aus dem vergangenen Jahr kommt den Elektronikhändler Ceconomy teuer zu stehen. Der damalige Chef Pieter Haas hatte im Oktober seinen Hut nehmen müssen, eigentlich war er bis März 2022 bestellt. Aufwendungen von insgesamt 34 Millionen Euro verteilten sich im ersten Quartal auf 16 ausgeschiedene Top-Manager, sagte Vorstand Bernhard Düttmann. Bereinigt um die Kosten für die Wechsel im Management sowie ohne die Berücksichtigung der französischen Beteiligung Fnac Darty konnte Ceconomy den operativen Gewinn um 15 Millionen auf 269 Millionen Euro steigern.

Dabei profitierte Ceconomy von einer besseren Steuerung des "Black Friday" vor allem in Deutschland, erklärte Düttmann. Aber auch bei den Ceconomy-Töchtern Media Markt und Saturn wurden Top-Manager ausgewechselt. Ceconomy habe Marktanteile hinzugewonnen, sagte Düttmann.

Der Umsatz des Unternehmens stieg im wichtigen Weihnachtsquartal um 1,7 Prozent auf knapp 6,9 Milliarden Euro. Der angestrebte Konzernumbau werde die Entwicklung belasten. Details will Ceconomy Ende Mai vorstellen.

Comments