Bereits das fünfte Jahr in Folge:Deutsche Exporte auf Rekordniveau

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Die Ausfuhren stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 3,0 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Deutschlands Exporte haben im vergangenen Jahr ungeachtet von zunehmenden Handelsstreitigkeiten ein neues Rekordhoch erreicht. Dies entspricht einem Plus von 3,8 Prozent gegenüber 2017. Die Einfuhren legten im Dezember um 1,2 Prozent zu und stiegen im Vorjahresvergleich um 5,7 Prozent, so das Amt. Damals waren Waren im Wert von 1,279 Billionen Euro exportiert und Waren im Wert von 1,031 Billionen Euro importiert worden. Dadurch verringerte sich der Überschuss Deutschlands im Handel mit anderen Ländern in der Außenhandelsbilanz auf 227,8 Milliarden Euro. Damit führte Deutschland wieder deutlich mehr Waren aus, als es importierte. Die Importe aus EU-Staaten stiegen um 6,3 Prozent auf 623,0 Milliarden Euro. Im Dezember 2018 lagen die Exporte mit 96,1 Milliarden Euro um 4,5 Prozent unter dem Wert für den Dezember 2017. Die Importe blieben mit 82,1 Milliarden Euro nahezu unverändert zum Vorjahresmonat. Das Wachstumstempo verlangsamte sich allerdings deutlich.

Sorgen bereiten der Branche die Abkühlung der Weltkonjunktur, internationale Handelskonflikte und die Unwägbarkeiten des Brexits. Zuletzt hatte Finanzminister Olaf Scholz wegen der abflauenden Konjunktur vor einem Milliarden-Loch im Bundeshaushalt gewarnt. Zwar lauerten große Risiken am Horizont - etwa, wenn der Brexit tatsächlich ohne Ausstiegsvertrag verlaufen sollte. Der Kern der deutschen Konjunktur sei derzeit die Binnennachfrage, getragen von einem starken privaten Verbrauch, der nach wie vor intakt sei.

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