Anwalt in "Erin Brockovich":Schauspieler Albert Finney ist tot

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Das bestätigte ein Sprecher seiner Familie gegenüber der britischen Zeitung Mirror: "Albert Finney, 82 Jahre alt, ist friedlich nach kurzer Krankheit verstorben". Die Familie bat darum, dass ihre Privatsphäre gewahrt werde. 2011 hatte Finney berichtet, er habe eine Krebserkrankung überstanden. Finney war fünf Mal für einen Oscar nominiert, er wurde 82 Jahre alt. Finney war im Laufe seiner Karriere viermal für einen Oscar als bester Hauptdarsteller nominiert, einmal für seine Leistung in einer Nebenrolle. Später führte ihn sein Weg nach Hollywood: So beeindruckte er mit seiner schieren physischen Präsenz in "Griff aus dem Dunkel" (1963) als geistesgestörter Serienmörder, spielte die Titelrolle in Tony Richardsons "Tom Jones" (1963) und den Hercule Poirot in "Mord im Orient Express" (1974).

Für "Erin Brockovich" mit Julia Roberts (2000) erhielt er eine Oscar-Nominierung als Bester Nebendarsteller.

Zuletzt war er 2012 in "James Bond 007 - Skyfall" und "Das Bourne Vermächtnis" zu sehen.

Geboren wurde Albert Finney am 9. Mai 1936 im Industrievorort Salford von Manchester. Als junger Mann tauchte er 1960 in einer kleineren Rolle im Film "Der Komödiant" erstmals auf der Leinwand auf, nachdem er zuvor viel Theater gespielt hatte und sich dort vor allem in diversen Shakespeare-Rollen einen Namen gemacht hatte. Der Schauspieler Rufus Sewell schrieb nach der Todesnachricht auf Twitter über Finney: "Ich hatte das enorme Privileg, schon früh mit ihm zusammenzuarbeiten".

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