Apple zahlt in Frankreich eine halbe Milliarde Euro Steuern nach - Wirtschaft

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Die französischen Steuerbehörden haben jüngst eine mehrjährige Prüfung der französischen Tochterfirma beendet, teilte Apple nun gegenüber AFP mit, man werde die "Anpassungen" im Geschäftsbericht berücksichtigen. Beide Parteien einigten sich darauf, dass der iPhone-Konzern eine halbe Milliarde Euro an Steuern nachzahlt. Apple wollte laut ARD die Höhe der Nachzahlung für einen Zehn-Jahres-Zeitraum nicht bestätigen, betonte jedoch stolz "seinen Beitrag zur". Das Unternehmen soll sich mit den französischen Behörden auf die Zahlung von 500 Millionen Euro geeinigt haben.

Vor allem Frankreich macht sich für die Einführung einer Digitalsteuer stark, so erklärte Frankreichs Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire: "Die Digitalsteuer ist ein Moment der Wahrheit für Europa, entweder werden wir uns einigen oder wir bleiben uneinig und werden dadurch schwächer". In dem Zusammenhang bemängeln ansässige Steuerprüfer, dass der Großteil dieser Umsätze über Irland versteuert wurde und nicht über Frankreich. Vor rund einem Jahr hatte bereits Amazon gut 200 Millionen Euro Steuern an Frankreich nachgezahlt.

Ende Februar will die französische Regierung einen Gesetzentwurf zu einer neuen Digitalsteuer für solche Unternehmen verabschieden.

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