Emiliano Sala: Leiche in Flugzeugwrack im Ärmelkanal entdeckt - ist es Sala?

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Knapp zwei Wochen nach dem Verschwinden des Profifußballers Emiliano Sala bei einem Flug über den Ärmelkanal hat der private Wracksucher David Mearns nach eigenen Angaben die abgestürzte Propellermaschine entdeckt. Das bestätigte eine britische Behörde, die mit der Bergung beauftragt ist.

Die Suche nach dem vermissten Fußballprofi Emiliano Sala wird mit einem Spezialschiff unter Wasser fortgesetzt. Das Flugzeug wurde am Sonntagmorgen auf dem Meeresboden des Ärmelkanals gefunden, schreibt der britische Mirror. Jänner rund 20 Kilometer nördlich der Kanalinsel Guernsey vom Radar verschwunden. "Die größte Überraschung war, dass der größte Teil des Flugzeugs noch da war", sagte er. Die Familie Salas wolle verzweifelt, dass das Flugzeug geborgen wird, sagte der US-Amerikaner.

Salas Vater spricht von einem "Albtraum".

Der angeheuerte Experte David Mearns teilte mit, dass sein Team das Wrack anhand der Registriernummer identifiziert habe. Mearns hatte sich mit dem Auffinden historischer Schiffswracks einen Namen gemacht. Die Maschine ist laut Mearns weitgehend intakt.

Nun wurde das gesamte Flugzeug von einem Boot lokalisiert. Das sei aber eine Sache der Behörden, die prüften, wann ein Bergungsversuch unternommen werden könne.

Kurz vor seinem Verschwinden hatte Sala laut argentinischen Medienberichten in einer Whatsapp-Nachricht an Freunde Sorgen über den Zustand der Maschine geäußert.

Der Argentinier Sala und sein Pilot werden seit dem 22. Januar vermisst.

"Wenn ihr in eineinhalb Stunden keine Neuigkeiten von mir hört: Ich weiß gar nicht, ob die überhaupt jemanden schicken, um nach mir zu suchen, weil sie mich sowieso nicht finden werden". Wie Sky News aus Großbritannien unter Berufung auf Ermittlerkreise berichtet, wurde die Maschine, die den argentinischen Stürmer zu seinem neuen Verein Cardiff City bringen sollte, von einem an der Suche beteiligten Schiff auf dem Grund des Ärmelkanals lokalisiert. "Papa, ich habe solche Angst", sagte Sala. Dann, am 30. Januar, wurden an einem französischen Strand im Nordwesten Frankreichs zwei Sitzkissen gefunden, von denen vermutet wird, dass sie zur Unglücksmaschine gehören.

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