Autobauer Tesla streicht sieben Prozent aller Stellen

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Der Elektroautobauer Tesla stellt sein Empfehlungsprogramm am 1. Februar 2019 ein.

Das Unternehmen hatte im Oktober erstmals seit langem wieder einen Quartalsgewinn verkündet und dies auch mit den steigenden Auslieferungen des Model 3 begründet. Ein weiterer Grund für den Anstieg der Kosten könnten ebenfalls die gesenkten Preise auf dem Chinesischen-Markt sein. Mit dem Wagen soll der Massenmarkt erobert werden. "Zu versuchen, bezahlbare Saubere-Energie-Produkte im großen Maßstab zu bauen, erfordert notwendigerweise extreme Anstrengung und unablässige Kreativität, aber bei unserer Mission erfolgreich zu sein, ist essenziell um sicherzustellen, dass die Zukunft gut ist", schrieb Musk.

"Tesla wird diese Einsparungen machen müssen und gleichzeitig die Model-3-Produktion erhöhen sowie in den kommenden Monaten viele technische Verbesserungen machen", schreibt Musk seinen Mitarbeitern.

Anleger reagierten verunsichert: Die Aktie von Tesla Börsen-Chart zeigen gab am Freitag im vorbörslichen US-Handel um mehr als 5 Prozent nach. "Es gibt keinen anderen Weg", schrieb er. "Der Weg vor uns ist sehr schwierig". Ziel des Tesla-Chefs ist ein Wagen für 35.000 Dollar.

Teslas Probleme sind eigentlich antizyklisch zur weltweiten Nachfrage nach Elektroautos und Plug-In-Hybriden.

Tesla hoffe, im laufenden Quartal einen "winzigen Gewinn" zu erwirtschaften, heißt es in der auf der Internetseite des US-Unternehmens veröffentlichten Mitteilung. Nachdem Tesla jedoch seine Belegschaft im vergangenen Jahr um rund 30 Prozent ausgeweitet habe, führe an dem geplanten Jobabbau kein Weg vorbei. Im vergangenen Jahr wurden sogenannte Geheimlevel erfunden, etwa die Roadster Founder Series Discount Secret Level. Ihr Marktanteil stieg nach Angaben des CAM-Instituts in Bergisch Gladbach damit auf 2,4 Prozent aller Neuzulassungen. In Europa ist Norwegen mit 73.000 verkauften E-Autos der größte Absatzmarkt - jede zweite Neuzulassung in dem mit Öl reich gewordenen Land ist ein Elektroauto.

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