"Schuhpark" aus Warendorf stellt Insolvenzantrag

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Warendorf - Die Schuhpark Fascies GmbH aus Warendorf hat am Mittwoch beim zuständigen Amtsgericht in Münster einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Insgesamt 89 Filialen mit rund 900 Mitarbeitern betreibt Schuhpark, darunter auch in Rheda-Wiedenbrück, Schloß-Holte Stukenbrock, Marienfeld und Spexard.

Grund für die Insolvenz sei die schwierige Markt- und Wettbewerbssituation - nicht zuletzt begründet durch den heißen Sommer 2018 sowie veränderte Rahmenbedingungen wie den Online-Handel, heißt es. Georg Bernsau, der das Unternehmen bei der Sanierung unterstützt. Betroffen sind bundesweit 89 Filialen, darunter auch eine Filiale an der Neheimer Hauptstraße. Die Kanzlei BBL Bernsau Brockdorff tritt in die Geschäftsführung mit ein und soll die operative Restrukturierung verantworten.

Der Münsteraner Rechtsanwalt und Sanierungsexperte Stephan Michels werde als vom Gericht eingesetzter vorläufiger Sachwalter die Geschäftsführung in der Eigenverwaltung überwachen und die Gläubigerinteressen wahren.

Filialen in unserer Region gibt es unter anderem in Osnabrück (Hannoversche Straße), Nordhorn (Hagenstraße), Ibbenbüren (Große Straße), Rheine (Emsstraße), Lingen (Poststraße/Lookentor), Meppen (Bahnhofstraße), Steinfurt (Baumgarten), Emsdetten (Rheiner Straße) und Greven (Markstraße). "Die Geschäfte bleiben geöffnet, unsere Kunden werden auch weiterhin wie bewährt bedient", so Bernhard Fascies. Für die Kunden ändere sich nichts, versicherte das Unternehmen.

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