Cent-Münzen: Grüne wollen Ein- und Zwei-Cent-Stücke abschaffen

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Die Bundesbank solle aufhören, diese Münzen zu prägen, sagte der Fraktionsvize Oliver Krischer jetzt der "Saarbrücker Zeitung".

Zudem klagt der Grünen-Politiker an, dass die Herstellung der Münzen teuer sei: Eine Ein-Cent-Münze kostet paradoxerweise 1,65 Euro. Der Handel könne dann "nur noch abgerundete Preise auszeichnen, also die hinten eine 0 oder 5 stehen haben", schlug Krischer vor. "Die Münzen sind komplett überflüssig und hauptsächlich ein Ärgernis in der Geldbörse".

Die Bundesbank sollte nach Ansicht von Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer keine Ein- und Zwei-Cent-Stücke mehr prägen.

2018 wurden in Deutschland rund 453 Millionen Ein-Cent-Stücke und 479 Millionen Zwei-Cent-Stücke geprägt, wie aus einer Antwort des Finanzministeriums auf Anfrage des Grünen-Politikers hervorgeht. Laut "Saarbrücker Zeitung" sind demnach für die Herstellung in den vergangenen drei Jahren 416 Tonnen Kupfer und 7026 Tonnen Stahl benötigt worden. Oliver Krischer nannte das "eine große Verschwendung an Geld, Metallen und Energie" und bemerkte, dass es nicht effizient sei, "wenn jedes Jahr rund 20 Millionen Euro an Prägekosten aus dem Fenster geworfen werden". Bitte versuchen Sie es später noch einmal. Diverse Studien haben gezeigt: Die Deutschen sind mehrheitlich für eine Abschaffung der Ein- und Zwei-Cent-Münzen. Der Einzelhandel sieht das skeptisch.

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