Trump sagt Reise nach Davos wegen Haushaltsstreits ab

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Donald Trump hat seine geplante Teilnahme am Weltwirtschaftsforum in Davos wegen des anhaltenden Regierungsstillstands in den USA abgesagt. Wegen der Unnachgiebigkeit der Demokraten beim Thema Grenzsicherheit und der großen Bedeutung von Sicherheit für das Land sage er die Reise ab, schrieb Trump am Donnerstag auf Twitter. "Herzlichste Grüsse und Entschuldigung ans WEF!", so Trumps Worte Richtung Davos. Nicht so für US-Präsident Trump. Später bestätigte Trump dies vor Reportern. "Aber wenn der Haushaltsstreit weitergeht, werde ich nicht gehen", sagte er noch am Donnerstagmorgen vor dem Weissen Haus, während die Haushaltsverhandlungen mit den Demokraten festgefahren sind.

Die Zusammensetzung der US-Delegation am diesjährigen WEF blieb am Donnerstagabend zunächst unklar. Zuvor hatte er bereits angedeutet, eine Absage wegen der Lage in den USA zu erwägen. Auf dem Programm steht unter anderem ein Gespräch mit Bundespräsident Ueli Maurer. Das Forum in dem Schweizer Skiort findet vom 22. bis zum 25. Januar statt.

Bislang ist nicht absehbar, wie der Streit gelöst werden könnte.

Hunderttausende Regierungsbedienstete sind deshalb im Zwangsurlaub oder müssen vorerst ohne Gehalt arbeiten.

Der Streit um die von Trump geforderte Grenzmauer ist der Grund für den "Shutdown", der seit kurz vor Weihnachten Teile der Regierung lahmlegt. Trump will einem neuen Budgetgesetz nur zustimmen, wenn dort Ausgaben in Höhe von 5,7 Milliarden Dollar für den Bau einer Mauer vorgesehen sind.

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