Polizei in Las Vegas forderte DNA-Probe von Ronaldo an

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Ronaldo spielt dort für Juventus Turin.

Eine Amerikanerin wirft Ronaldo vor, sie 2009 in einem Hotel in Las Vegas vergewaltigt zu haben. Der 33-Jährige bestreitet das.

Wie das "Wall Street Journal" unter Berufung auf einen Strafverfolger berichtet, hat die US-Polizei nun eine DNA-Probe des Portugiesen bei den Behörden in Italien angefordert.

Sein Anwalt gibt an, der Sex zwischen Ronaldo und der Frau sei einvernehmlich gewesen - deswegen sei es gut möglich, dass Spuren an einem Kleid der Frau von seinem Mandanten stammten.

Ein Anwalt des fünfmaligen Weltfußballers von Italiens Rekordmeister Juventus Turin, Peter S. Christiansen, bezeichnete den Vorgang als Routine. So schrieb die Ex-Geliebte des Portugiesen, die in England als Teilnehmerin von "Celebrity Big Brother" bekannt wurde, unter anderem, dass sie dem angeblichen Vergewaltigungsopfer von Ronaldo helfen wolle. Die Polizei von Las Vegas kündigte unterdessen an, die 2009 geschlossene Akte wieder zu öffnen und eine offizielle Untersuchung einzuleiten. Die Ermittlungen wurden im gleichen Jahr wieder eingestellt, nachdem Mayorga sich zunächst geweigert hatte, ihren mutmaßlichen Peiniger mit Namen zu nennen.

Was passierte in Suite 57306?

Im Oktober 2018 reichte eine Amerikanerin Zivilklage gegen Cristiano Ronaldo ein. Der damals 24-jährige Fußballer habe sie in einem Nachtclub kennengelernt, sie in sein Hotel eingeladen und dort vergewaltigt.

Danach habe er sich bei ihr entschuldigt und erklärt, er sei "normalerweise ein Gentleman". Die Frau erhielt nach eigenen Angaben 375.000 Dollar, um den Vorfall geheim zu halten.

Als wichtiges Beweisstück gilt in dem Fall Mayorgas Kleid von besagtem Abend. "Es ist also nicht überraschend, dass DNA vorhanden ist und auch nicht, dass die Polizei diese Anfrage im Rahmen ihrer Ermittlungen stellt", teilte Christiansen der französischen Nachrichtenagentur AFP mit. Die Probe aus Italien soll mit dieser Probe abgeglichen werden. Sobald der Polizei alle Beweismittel vorliegen, kann diese den Fall der Staatsanwaltschaft vorlegen.

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