Trump stellt Einigung im Handelsstreit mit China in Aussicht

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Der Handelsstreit zwischen den USA und China hing 2018 wie eine dunkle Wolke über der Weltwirtschaft.

Laut chinesischen Staatsmedien soll Xi erklärt haben, er hoffe, dass so bald wie möglich ein Abkommen erzielt werde, das für beide Seiten vorteilhaft sei. Nach einer Unterredung zwischen Xi Jinping und Donald Trump sprach der US-Präsident von "einem langen und sehr guten Telefonat". "Der Deal kommt sehr gut voran".

US-Präsident Trump und Chinas Präsident Xi Jinping haben in einem Telefonat ihre Positionen im Handelskonflikt ausgetauscht. Alle Themen sowie alle Gebiete und Knackpunkte würden behandelt, twitterte Trump. Die USA verschoben für den 1. Januar geplante neue Zölle, China nahm im Gegenzug den Ankauf von Soja-Bohnen aus den USA wieder auf. "Grosse Fortschritte werden erzielt!", schrieb der US-Präsident weiter.

Die USA weisen gegenüber China ein Handelsdefizit auf - was Donald Trump ein Dorn im Auge ist. So erheben die Vereinigten Staaten Strafzölle auf Warenimporte aus China im Wert von 250 Milliarden Dollar. Peking revanchierte sich seinerseits mit Vergeltungsmassnahmen, allerdings nicht im gleichen Wert.

Der Handelsstreit drückt nach Auffassung unabhängiger Experten auf die Weltkonjunktur.

Am Rande des G20-Gipfels in Buenos Aires hatten Trump und Xi Jinping im Dezember einen "Waffenstillstand" bis Anfang März vereinbart. Bis dahin soll in Verhandlungen eine Lösung des Konfliktes erreicht werden. Peking bestätigte, dass für Januar Gespräche zweier Delegationen geplant sind.

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