"Tatort" an Neujahr: Vorab-Kritik von "Der höllische Heinz"

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Das neue Sonntagskrimijahr wurde vom Weimeraner Team um das Kommissaren-Paar Dorn und Lessing eingeläutet. Es handelt sich um Wolfgang Weber, dem die Westernstadt El Doroda gehörte. Doch gibt es die wirklich? Der Film hält noch ein Highlight bereit: Wer schon immer wissen wollte, wie Nora Tschirner eigentlich singt, der wird es nun erfahren. Hier gibt's die Antworten. Peter Kurth gab den kaltblütigen "höllischen Heinz" Knapps, der im Boden von El Doroda das Eldorado erkannte und den ein blutiger Kuhschädel als Warnung nicht stoppte. Unter Dustin Looses Regie wimmelte es vor witzigen und Witzfiguren. "Sie hatte uns regelrecht angefleht, wir mögen ihr doch einen 'Tatort' im Western-Milieu schreiben". Da werden Großkopferte an Lassos durch den Sand gezogen, machen kauzige Goldgräber düstere Prophezeiungen, wirbeln die Colts, fliegen die Fäuste wie einst bei Bud Spencer und Terence Hill, darf Nora Tschirner ein ganz kleines bisschen vom Geist Marlene Dietrichs aufleben lassen und sich wie sie einst als Frenchy in "Der große Bluff" (1939) durch "The Boys in the Back Room" trällern.

Ja. Die Berlinerin Nora Tschirner ist nicht nur Schauspielerin, sondern auch Sängerin. Doch er bekommt eine Abfuhr mit den Worten: "Ach du liebes Gottchen, bewahre unser Lottchen von Hunger, Not und Sturm und dem bösen Hosenwurm".

Zuzutrauen wäre es ihnen zwar, dieses Zitat haben sich die beiden Drehbuchautoren Murmel Clausen (45, "jerks.", "Ladykracher", "Bullyparade") und "Tatort"-Spezialist Andreas Pflüger (61) aber nicht ausgedacht".

Es stammt aus dem Roman "Schloss Gripsholm" (1931) des Berliner Schriftstellers Kurt Tucholsky (1890-1935).

Existieren in Deutschland seltene Erden?

Ja, laut "Verein Deutscher Ingenieure" (VDI) gibt es seltene Erden in Deutschland.

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