Automanager Ghosn bleibt in Japan weiter in U-Haft

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Der ehemalige Nissan-Verwaltungsratschef Chef Carlos Ghosn bleibt zehn weitere Tage im Gefängnis. Wie das Bezirksgericht in Tokio am Montag (31. Dezember 2018) bekanntmachte, wurde der Forderung der Staatsanwaltschaft stattgegeben, den bereits seit mehr als einen Monat in U-Haft sitzenden Automanager bis 11. Januar 2019 zu verhören. Ghosn, der weiter Chef bei Renault ist, und seine frühere "rechte Hand", Greg Kelly, waren am 19. November in der japanischen Hauptstadt wegen Verdachts auf Verstosses gegen Börsenauflagen festgenommen worden.

Der Automanager wird verdächtigt, einen persönlichen Investitionsverlust von 16 Millionen Dollar auf Nissan abgewälzt zu haben. Außerdem wird ihm vorgeworfen, ein zu niedriges Einkommen deklariert zu haben. Zudem soll er sich persönlich an Firmenkapital des Autobauers Nissan bereichert haben. Ihm droht eine jahrelange Gefängnisstrafe. Nach seiner Festnahme war er zunächst in einer 4,8-Quadratmeter großen Einzelzelle inklusive Toilette inhaftiert, Heizungen gibt es in den Zellen nicht.

Kelly kam kürzlich gegen Kaution aus der Untersuchungshaft.

Carlos Ghosn wurde auch von Mitsubishi entlassen. Der Manager war jahrelang die treibende Kraft hinter dem Bündnis. Während Ghosn wegen des Finanzskandals bei Nissan und Mitsubishi seiner Ämter enthoben wurde, muss er seinen Chefposten bei Renault bisher nur ruhen lassen.

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