Russland verkündet erfolgreichen Test neuer Hyperschall-Rakete

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Nach dem erfolgreichen Testflug der neuesten russischen Hyperschall-Rakete "Avangard" sind in diesem Zusammenhang in der US-Presse düstere Reaktionen zu vernehmen. Vom nächsten Jahr an ist das neue System der Interkontinentalrakenten Avangard einsatzbereit. "Russland hat eine neue strategische Waffe", fügte er hinzu. Damit werde die Sicherheit seines Landes in den kommenden Jahrzehnten gewährleistet, betonte der Kremlchef. Präsident Wladimir Putin habe den Test, der im fernen Osten des Landes stattgefunden habe, von einem Gebäude des russischen Verteidigungsministeriums in Moskau aus mitverfolgt. Ihr Ziel sei der 6.000 Kilometer entfernte Stützpunkt Kura auf der Halbinsel Kamtschatka gewesen, teilte der Kreml in Moskau mit. Er sagte, die Interkontinentalrakete könne mit 20-facher Schallgeschwindigkeit in der Atmosphäre fliegen. Sie könne Raketenabwehrsysteme durchbrechen. Putin kündigte die neuen Waffen könnten fast jeden Punkt der Welt treffen und einem in den USA gebauten Raketenschild entkommen.

Der 1987 zwischen den USA und der damaligen Sowjetunion geschlossene Abrüstungsvertrag sieht die Abschaffung aller bodengestützten, nuklear bestückbaren Mittelstreckenraketen mit einer Reichweite über 500 Kilometer vor. Jedoch verfügten die USA über ein besseres Raketen-Leitsystem und Russlands finanzielle sowie Eingriffsmöglichkeiten würden den amerikanischen nachhinken, heißt es im Artikel. Das Militär soll seinen Angaben zufolge eine Art Gleiter entwickelt haben, der auf eine Internkontinentalrakete gesetzt wird.

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