Israelische Luftangriffe in Syrien

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Die israelische Luftwaffe habe mehrere Raketen auf Ziele nahe der Hauptstadt Damaskus abgefeuert.

Das syrische Staatsfernsehen berichtete unter Berufung auf eine Quelle aus dem Militär, die Luftabwehr habe auf israelische Raketen gefeuert, meist angeblich mit Erfolg. In Damaskus seien schwere Explosionen außerhalb der Stadt zu hören gewesen, sagte ein Bewohner der Deutschen Presse-Agentur.

Die Detonationen habe es offenbar in der Gegend des Militärflughafens Mezze im Westen und in einem Gebiet nordwestlich der Hauptstadt gegeben.

Dezember 2018, 2.58 Uhr: Der Einsatz der syrischen Luftabwehr am Dienstagabend war eine Reaktion auf einen israelischen Luftangriff gegen Ziele in dem Bürgerkriegsland geflogen.

Eine israelische Armeesprecherin in Tel Aviv sagte zu den Angriffen in Syrien: "Wir äußern uns nicht zu ausländischen Berichten". In der israelischen Küstenstadt Hadera zwischen Haifa und Tel Aviv berichteten Bewohner, sie hätten Explosionen gehört. Es gebe keine Verletzten oder Schäden. Sie richteten sich gegen militärische Einrichtungen der syrischen Regierung oder ihrer Verbündeten, der schiitischen Hisbollah-Miliz und Irans.

Israel hat wiederholt betont, dass es keine dauerhafte iranische Militärpräsenz in Syrien tolerieren werde. Diese Truppenverstärkung begann bereits am vergangenen Wochenende als Reaktion auf die Ankündigung der USA, die US-Soldaten aus Syrien abzuziehen. Syrische Truppen würden mit Unterstützung Russlands in den Raum Manbidsch verlegt, teilten Milizen in der Kurden-Hochburg mit. Die Truppenbewegungen seien mit den kurdischen Milizen in der Stadt abgestimmt. Die Nationale Armee ist eine Rebellen-Fraktion, die von der Türkei unterstützt wird. Erdogan will gegen die kurdischen Milizen in Nordsyrien vorgehen, in denen er Unterstützer der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK sieht.

Die Türkei schickt mehr Truppen an die Grenze zu Syrien.

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