Entführter Bus rast in China in Fussgänger

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In China ist ein entführter Bus in eine Gruppe Fußgänger gefahren.

Der Angreifer tötete insgesamt mindestens fünf Menschen und verletzte 21 weitere, bevor er überwältigt werden konnte.

Im Osten Chinas hat ein mit einem Messer bewaffneter Mann einen Bus entführt. Acht Menschen seien getötet und 22 weitere verletzt worden, berichteten die Staatsmedien am Dienstag. Fünf Personen starben, darunter ein Polizist, wie die Lokalzeitung "Minxi Ribao" berichtet. Ein mit einem Messer bewaffneter Verdächtiger sei festgenommen worden, meldete der Staatssender CGTN.

In einem Video, das von dem aus den USA aus betriebenen chinesischen Medienportal "Duowei" veröffentlicht wurde, waren mehrere verletzte Menschen zu sehen, die neben einem beschädigten Bus auf der Straße lagen. Die Front des Busses war schwer beschädigt. Der Bus steht in der Mitte der Straße, auf den Stufen des Fahrzeugs ist Blut zu sehen. Anschließend fuhr der Entführer mit dem Bus gezielt in eine Fußgängergruppe.

Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua handelt es sich bei dem Verdächtigen um einen 48-jährigen Mann. Mögliche Hintergründe oder ein Motiv für die Tat nannten die Behörden zunächst nicht. Fünf Menschen starben. Medienberichten zufolge hatte der Fahrer persönliche Probleme.

In China hat es zuletzt mehrere ähnliche Vorfälle gegeben. Ende November raste ein Auto in eine Gruppe von Kindern vor einer Volksschule in der nordöstlichen Provinz Liaoning. Im September lenkte ein Mann im Gebiet Hunan einen Lkw in eine Menge und stach anschließend auf Menschen ein. Elf Menschen starben damals, 44 wurden verletzt. Parallel zu der größer werdenden Kluft zwischen Arm und Reich haben in China in den vergangenen Jahrzehnten auch Gewaltverbrechen zugenommen.

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