Umstrittener Abzug aus Sytrien: Trump: Erdogan will IS-Miliz in Syrien "ausrotten"

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Die weitere Verantwortung trage nun die Türkei: "Der Präsident der Türkei, Recep Tayyip Erdogan, hat mir vesichert, dass er, was immer noch von dem IS in Syrien übrig ist, auslöschen wird".

Der umstrittene Abzug US-amerikanischer Soldaten aus Syrien ist offiziell angeordnet worden. Ankara bekommt durch einen Abzug der US-Soldaten freie Hand im Kampf gegen kurdische Rebellen in Syrien.

Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan sicherte nach Angaben von US-Präsident Donald Trump zu, die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien vollständig zu besiegen.

Der scheidende US-Verteidigungsminister James Mattis hat laut einem Medienbericht den Befehl zum Truppenrückzug aus Syrien unterzeichnet.

Die Ankündigung stieß nicht nur bei Verbündeten der USA im Kampf gegen den IS auf Unverständnis, sondern ist auch in den Vereinigten Staaten höchst umstritten. Die US-Armee hatte mit kurdischen Kämpfern zusammengearbeitet, um die Terrormiliz ISIS zurückzudrängen.

Nur einen Tag nach Trumps Bekanntgabe kündigte US-Verteidigungsminister Mattis seinen Rücktritt an (hier lesen Sie seine Begründung im Wortlaut).

Trump veröffentlichte auf Twitter, er habe mit Erdogan über den "langsamen und hoch koordinierten" Abzug von US-Soldaten aus Syrien gesprochen.

Folge: Der Verteidigungsminister trat zurück. Er werde Ende Februar seinen Posten räumen, verkündete der Vier-Sterne-General.

Anders als bei vielen westlichen Verbündeten ist Trumps Truppenabzugs-Ankündigung in der Türkei begrüßt worden. Internationale Partner müssten mit Respekt behandelt werden, mahnte Mattis. Das berichtet der Sender unter Berufung auf nicht näher bezeichnete Quellen im Pentagon. Der entsprechende Befehl ist unterschrieben, und zwar vom noch amtierenden Verteidigungsminister James Mattis. Er soll am 1. Januar durch seinen bisherigen Stellvertreter Patrick Shanahan vorübergehend ersetzt werden, wie Trump am Sonntag bekanntgab. Und fügte hinzu: "Er wird großartig sein". Bevor er im Juli 2017 Vize-Verteidigungsminister wurde, arbeitete Shanahan rund 30 Jahre lang für den Flugzeugbauer und Rüstungskonzern Boeing.

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