Stefanie Tücking: Todesursache steht fest

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Die Todesursache war zunächst unklar. Nun wurde vom SWR bekannt gegeben, woran die Moderatorin starb.

(†56) ist gelöst: Die Kult-Moderatorin ist an einer Lungenembolie gestorben, wie der Sender SWR heute Nachmittag bekannt gab. Eine Freundin soll den leblosen Körper der früheren "Formel 1"-Moderatorin in deren Wohnung gefunden haben". Laut dem Radiosender "SWR3", bei dem Stefanie Tücking bis zuletzt gearbeitet hatte, hat dies die Staatsanwaltschaft Baden-Baden nach einer Obduktion der Familie mitgeteilt. Eine Lungenembolie entsteht durch die Verstopfung eines Blutgefäßes in der Lunge. Durch die mangelnde Durchblutung der Lunge kann es zu einem Kreislaufkollaps kommen. In schlimmen Fällen führt die Embolie innerhalb von ein bis zwei Stunden nach Auftreten der ersten Symptome wie Brustschmerzen und Atemnot zum Tod.

In Deutschland sterben jährlich 40.000 bis 100.000 - vorwiegend ältere - Menschen an einer Lungenembolie, schätzte Prof. Eine Freundin Tückings fand sie am Morgen tot in ihrem Bett.

Der Vater von Tücking hatte zuletzt in der Bild-Zeitung darüber gesprochen, wer seine Tochter tot aufgefunden hatte. "Meine Frau, Stefanies Schwester und ich ringen um Fassung". Wird ein größeres Gefäß verschlossen, besteht Lebensgefahr. Bis zu ihrem Tod war sie 30 Jahre lang Moderatorin bei SWR3.

Tücking war jedoch auch in anderen Fernsehproduktionen zu sehen - auch mit Reise-, Freizeit- und Sport-Themen. Stattdessen konzentrierte sich die Musikliebhaberin auf die Tätigkeit beim Radio, die sie bis zuletzt ausübte. "Wir sind alle fassungslos über ihren plötzlichen Tod".

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