Til Schweigers Remake "Head Full of Honey" von Kritikern zerrissen

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"Ich glaube, uns gelingt gerade, dass wir den Film noch intensiver und noch lustiger machen", sagte Regisseur Schweiger am Montag am Rande der Dreharbeiten in Berlin über sein US-amerikanisches von Warner Bros. produziertes Remake. Es kam aber ganz anders: Seit dem 4. Dezember ist der Film "Head Full Of Honey" in vier Kinos in den USA zu sehen - und fällt zumindest bei der US-Presse gänzlich durch. Es passiere mehr als bei "Honig im Kopf". Vielleicht zu viel fürs US-amerikanische Publikum? In der Neuverfilmung schlüpft Leinwandlegende Nick Nolte in die Rolle des demenzkranken Großvaters, die im Original Dieter Hallervorden verkörpert, Noltes Enkeltochter Sophia Lane Nolte spielt die abenteuerlustige Enkelin, die mit ihrem Opa auf eine turbulente Reise geht.

Schon im Vorfeld waren sich US-Kritiker einig darüber, dass der Film ein Desaster sei. In der "Los Angeles Times" liest man von einem überlangen "Durcheinander, das von einem Menschen mit fehlgeleiteten kreativen Instinkten stammt".

Offenbar missglückt. Die New York Times urteilt: "Der Film muss in einem Gemüsezerkleinerer entstanden sein".

Til Schweiger hat nach seinem Erfolg mit
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Ob sich die Kinozuschauer in den USA von den Verrissen haben beeinflussen lassen oder sie die Geschichte schlicht nicht interessiert, bleibt offen.

Es war 2014 und 2015 DER Film des Jahres: "Honig im Kopf" lockte damals über sieben Millionen Zuschauer ins Kino und spielte satte 57 Millionen Euro ein.

Denn angeblich soll "A Head Full of Honey" in den ersten drei Tagen gerade einmal 7665 Euro eingespielt haben. Die deutschen Fans müssen aber trotzdem nicht auf einen Vergleich der beiden "Honig im Kopf"-Versionen verzichten: "A Head Full of Honey" läuft am 21. März 2019 in Deutschland an".

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