China reduziert laut Trump Zölle auf US-Autos

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Peking wollte dies zunächst nicht bestätigen, dementierte die Darstellung Trumps aber auch nicht.

Im Handelsstreit zwischen China und den USA hat China nach Angaben von US-Präsident Donald Trump zugesagt, Zölle auf US-Autos "zu reduzieren und abzuschaffen". Die USA sollen ihrerseits auf die angedrohten Zollerhöhungen für chinesische Waren verzichten.

Am Samstag hatten sich Trump und der chinesische Präsident Xi Jinping beim G-20-Gipfel in Buenos Aires zu einem gemeinsamen Abendessen getroffen.

Die USA stellten China jedoch zugleich ein Ultimatum: Wenn Peking den Forderungen nach einem Abbau der Handelsbarrieren nicht binnen 90 Tagen nachkommt, sollen die Strafzölle wie geplant steigen. Sollte die chinesische Regierung tatsächlich die Tarife deutlich reduzieren, so dürften davon nicht nur US-amerikanische Hersteller profitieren, sondern auch BMW, das in seinem US-Werk in Spartanburg (US-Bundesstaat South Carolina) SUVs der Typen X3-6 produziert und von dort exportiert.

China hatte vor Monaten die Zölle für die Einfuhr ausländischer Autos von 25 Prozent auf 15 Prozent gesenkt. Trump hatte sich optimistisch gezeigt, dass etwas erreicht werden könne, was "gut für China und gut für die Vereinigten Staaten" sein werde. Beide Seiten werten das Treffen als "höchst erfolgreich".

In der nächsten Woche soll es in Washington ein Treffen deutscher Automanager mit Verantwortlichen im Weißen Haus geben.

Die USA und China haben sich in ihrem Handelsstreit angenähert. Vorerst wird die bisher zum 1. Januar vorgesehene Erhöhung ausgesetzt. Die USA haben China mit Sonderzöllen auf Waren im Wert von insgesamt 250 Milliarden Dollar überzogen - China reagierte mit Vergeltungszöllen im Wert von 60 Milliarden Dollar. Die Volksrepublik habe eingewilligt, Zölle auf Autoimporte aus den USA zu senken und zu beseitigen.

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