Zoff bei den Bayern: Hoeneß kontra Breitner: Beckenbauer will vermitteln

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Berichten, Arsène Wenger stehe als sein Nachfolger in den Startlöchern, begegnet der 47-Jährige jedoch kämpferisch - und bekommt Unterstützung von seinem ehemaligen Trainer beim FC Bayern. Und einer, der zeigt, wie dünnhäutig der taumelnde Rekordmeister aktuell reagiert.

Paul Breitner darf beim deutschen Fußball-Bundesligisten FC Bayern München nicht mehr auf die Ehrentribüne. "Und ich möchte den einen oder anderen im Moment sowieso nicht sehen", sagte er der "Bild".

Doch die Differenzen zwischen Paul Breitner und Uli Hoeneß bleiben trotzdem ein Thema - auch für die Fans.

Die Nachricht überbrachte nach Angaben Breitners der Münchener Finanz-Boss Jan-Christian Dreesen.

München. Der FC Bayern steckt in dieser Saison tief in der Krise.

Doch weit gefehlt. Präsident Uli Hoeneß denkt anscheinend gar nicht daran, seinen Klub aus den Negativschlagzeilen herauszuhalten.

Beckenbauer will Hoeneß und Breitner, die einst eine WG bewohnten und zusammen Europameister (1972), Weltmeister (1974) und mit den Bayern Europapokalsieger (1974) wurden, bei einer Versöhnung helfen. Breitner hatte damit kein großes Problem: "Damit habe ich ohnehin gerechnet".

Vor wenigen Wochen äußerte sich Breitner folgendermaßen über die mittlerweile legendäre Pressekonferenz der Bayern: "Mit diesem Auftritt haben sie die Arbeit kaputt gemacht, die der Verein in den letzten Jahren gemacht hat, um aus dem Arroganz-Image herauszukommen". Schon zu diesem Zeitpunkt galt das Verhältnis zum Präsidenten als belastet. Breitner erklärte daraufhin: "Ich habe daraufhin beschlossen, meine zwei Ehrenkarten, die ich als Ehrenspielführer auf Lebenszeit besitze, zu Händen von Herrn Dreesen zurückzuschicken". Im März 2017 hatte er dann aber hingeworfen.

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