Kongo: Bereits mehr als 200 Tote durch Ebola im Kongo

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201 Menschen sind im Kongo seit dem Ebola-Ausbruch vor zwei Monaten gestorben. Gegen die Impfung gibt es starke Widerstände.

Seit der Entdeckung des Ebola-Virus im Jahr 1976 kam es im Kongo bereits zehnmal zu einem Ausbruch der häufig tödlich endenden Krankheit.

Kongo - Im Osten der Demokratischen Republik Kongo ist die Zahl der Ebola-Toten auf mehr als 200 gestiegen. Der jüngste Ausbruch des gefährlichen hämorrhagischen Fiebers konzentriert sich auf die Großstadt Beni und ihre Umgebung in der unruhigen Provinz Nord-Kivu. Mehr als 28.000 Menschen wurden den Angaben zufolge gegen die Krankheit geimpft. In der Region sind mehrere Milizen und Rebellengruppen aktiv, was es Helfern schwer macht, zu Patienten zu gelangen und sie zu isolieren.

Die Sicherheitslage stelle die größte Herausforderung dar, sagte der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus zuletzt. "Wenn der Einsatz still steht, erhält das Virus einen Vorteil".

Das Ebola-Virus gehört zu den gefährlichsten Krankheitserregern der Welt, es verursacht Fieber und oft massive innere Blutungen.

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