Schach-WM: Magnus Carlsen muss sich mit Remis begnügen

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Zum Auftakt der Schach-WM in London haben sich der norwegische Titelverteidiger Magnus Carlsen und sein amerikanischer Herausforderer Fabiano Caruana mit einem Remis getrennt. Jetzt heißt es, Nerven zu behalten. Der 27-Jährige verpasste aber mehrmals die Möglichkeit zur Entscheidung und ließ zu, dass Caruana die Damen tauschte.

Carlsen eröffnete die Begegnung klassisch mit dem Doppelschritt des d-Bauern und dem Damengambit, Caruana wählte die Ablehnung des Gambits. Im Gegensatz zu Carlsen, der ihn in der ersten Partie in ähnlicher Situation lange quälte, sparte sich Caruana unnötige Arbeit. Er willigte erst nach sieben Stunden in das Unentschieden ein.

Die zweite Partie findet am Samstag statt.

Carlsen hatte sich 2013 mit 22 Jahren zum zweitjüngsten Weltmeister der Geschichte gekrönt und hat seinen Titel seither zweimal erfolgreich verteidigt. Die WM ist auf zwölf Partien angesetzt.

Für einen Sieg gibt es einen Punkt, bei Remis erhalten beide Kontrahenten jeweils einen halben. Erreicht ein Spieler vorzeitig 6,5 Zähler, ist das Duell beendet. Das Preisgeld beträgt eine Million Dollar. Bei Gleichstand erfolgt ein Tiebreak.

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