Deutsche Telekom hebt Prognosen erneut an - Wirtschaft

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Die Deutsche Telekom hat nach einem starken dritten Quartal mit Kundenwachstum und Ergebniszuwächsen in allen operativen Segmenten sowohl die Ergebnis- als auch die Cashflow-Prognose für das Gesamtjahr leicht angehoben. "Es geht in allen Bereichen des Konzerns bergauf", sagte Konzernchef Tim Höttges. Der Versuch. Jetzt HIER klicken und mehr lesen!

Rund 1,6 Millionen Neukunden zählte T-Mobile US im dritten Quartal und verzeichnete damit zum 22.

Der Umsatz des Konzerns legte zwischen Juli und September 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,7 Prozent auf 19,1 Milliarden Euro zu.

Das um Sondereffekte bereinigte EBITDA, mit dem die operative Ertragskraft gemessen wird, stieg um 8,5 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro.

Im Vorjahr hatte die Großkundentochter T-Systems noch mit einer Abschreibung von 1,2 Milliarden Euro für Entsetzen gesorgt. Analysten hatten beim Ergebnis nach Steuern und Dritten 1,24 Milliarden Euro geschätzt, und beim bereinigten Wert 1,35 Milliarden veranschlagt. Darüber hinaus erhöhte die Telekom zum ersten Mal in diesem Jahr auch das Ziel für den freien Cashflow leicht. Damals hatte unter anderem eine Wertminderung auf den Goodwill im Systemgeschäft auf dem Nachsteuergewinn gelastet.

Im Deutschland-Geschäft ging es für die Telekom weiter aufwärts.

Die Telekom investierte weiter stark für den Netzausbau in Deutschland im Bereich FTTC (Fiber To The Curg): An 75 Prozent der Festnetzanschlüsse des Konzerns könne nun Vectoring und teilweise auch FTTH (Fiber To The Home) angeboten werden. Bedingt ist das allerdings durch veränderte Bilanzierungsstandards, und das bereinigte EBITDA legte gleichzeitig um 2,1 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro zu.

In den USA gewinnt die Telekom weiter viele neue Kunden und verdient immer mehr. Vor einem Jahr waren es noch 67 Prozent. Das sind 400 Millionen Euro mehr als noch zum Jahresstart prognostiziert wurden.

Im Europa-Geschäft erntete die Telekom einmal mehr die Früchte der Investitionen der vergangenen Jahre. Unter Einbeziehung des Zukaufs UPC Austria, der seit August konsolidiert wird, fiel der Anstieg mit 3,4 Prozent beim Umsatz und 5,5 Prozent beim bereinigten Ebitda entsprechend höher aus. Die Tochter T-Mobile US, deren Fusion mit dem Netzbetreiber Sprint ansteht, blieb weiter erfolgreich und legte beim Umsatz um 8 Prozent auf 10,7 Milliarden Dollar zu, beim bereinigten EBITDA sogar um 15,7 Prozent auf 3,1 Milliarden Dollar.

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