Bundeswehr: Deutscher Soldat stirbt im Rahmen von Trident Juncture bei Verkehrsunfall

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Beim NATO-Großmanöver "Trident Juncture" in Norwegen ist ein deutscher Soldat bei einem Verkehrsunfall getötet worden. Das Auto verletzte ihn so schwer, dass er trotz Erste-Hilfe-Maßnahmen noch an der Unfallstelle starb.

Ein Militärpfarrer, ein Truppenpsychologe und ein Offizier des Gebirgsjägerbataillons 232 sowie das Sozialwerk der Gebirgstruppe betreuen die Angehörigen des verunglückten Soldaten. Das betroffene Gebirgsjägerbataillon bereitet derzeit nach seinem Einsatz in Norwegen die Rückverlegung nach Deutschland vor. Nach dem Ende des Manövers kommt ein deutscher Soldat ums Leben.

Das berichteten die Bundeswehr und die norwegische Polizei via Twitter am Samstagmittag. "Wir haben hier eine Menge gelernt", sagte der zuständige US-Admiral James G. Foggo am Mittwoch zum Ende der Übung in Norwegen.

In den vergangen Wochen nahmen rund 8000 deutsche Bundeswehrsoldaten in Norwegen an der Nato-Übung "Trident Juncture" teil, die noch bis zum 23. November dauert.

Das Manöver ist mit 50 000 Soldaten eines der größten in der Geschichte des Verteidigungsbündnisses. Dabei sind rund 1.000 Gebirgssoldaten aus Deutschland vor Ort. Gut die Hälfte der Summe fließt dem Gastgeberland Norwegen zu, wo unter anderem für die Verpflegung und Bereitstellung von Feldlagern bezahlt werden muss.

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